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Schon gewusst ? |
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Tauchsafari
** was man als Profi wissen sollte !**
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Die
Mannschaft:
Auch wenn es so aussieht. Nein, es gibt kein Einheitsdress für die Mannschaft.
Jeder hat normalerweise sein eigenes T-Shirt an und man erkennt an den jeweiligen
Flecken, wer für was zuständigt ist.
- blitzeblank = Dive-Guide
- keine Flecken, div. Brandlöcher = Kapitän
- schwarze Ölflecken = Maschinist
- helle Ölflecken und Löcher = Kompressor-Man
- Essenreste = Koch (Smutje)
- alle Flecken auf einmal = der Bordjunge
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Mit Freude konnten wir feststellen, dass unsere bisherige Meinung über das
äqyptische Volk gänzlich falsch war.
Die äqyptischen Eingeborenen haben sich von ihrem Mumiengehabe und Steinquader
- Schlepp - Mythos befreit und haben sich gänzlich der europäischen Kultur
angepasst.
Der Gebrauch von Handy und GPS sind allerorts üblich.
Demnächst soll sogar der Umgang mit Messer und Gabel geübt werden.
Natürlich geht nicht alles auf einmal. Momentan wird in äqyptischen Schulen
ertsmalig der Umgang mit Mischgas- Tauchgeräten gelehrt.
Diesbezüglich gab es schon "durchschlagene" Erfolge. (Seit Kollege Mohammedi
mit Tropfen Öl Gewinde von Sauerstoffflasche wieder leichtgängig machen
wollte) |
In den vergangenen Jahren trieben viele Riffe durch das Rote Meer und verursachten
schwere Schiffsunfälle.
Unmengen von Tau und Leinen sichern heute die jeweiligen Tauchriffe oder
Wracks.
Die Riffe sind durch meist mehrere Tauchboote gesichert und treiben nur
noch selten ab.
Der letzte grosse Unfall war wohl die Salem Express. Auch in diesem Fall
war das Riff nicht ausreichend an einem Tauchschiff festgebunden.
Bei grösseren Objekten, wie zum Beispiel der Thistlegorm, werden bis zu
20 Tauchschiffe benötigt, um ein Abtreiben zu verhindern.
Da Wracks meist farblich eintönig sind (meist grau und braun) werden verschiedenfarbige
Taue benutzt.
Daher wird jedem Taucher geraten, auch bei Tages-Tauchgängen stets eine
Lampe mitzuführen, um das Farbenspiel der Taue richtig geniessen zu können. |
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Schlaf
kann teuer sein! Die Urlaubsreise hat uns 900 € incl. Visa gekostet.
Wir haben auf dem Schiff 144 Stunden verbracht. Jede Stunde hat uns also
6,04 € gekostet.
Der durchschnittliche Taucher hat nachts 7 Stunden geschlafen und 3 Stunden
an Deck gedöst. Nach dem jeweils 3 Tauchgang war er ca 1,5 Stunden ohnmächtig.
Durch nächtliche Unruhe (Pinkelpause und Einschlafschwierigkeiten, bedingt
durch nachbarliches Schnarchen) können 20 Minuten als Wachzustand gut geschrieben
werden.
Macht also Summasumarum:
680 Minuten Nichtanwesenheit (Schlaf) entspricht 68,00 € !!!!
Gehen wir nun dem Grund des Urlaubs nach: Tauchen! Ein TG vormittags (56
min.); ein TG nachmittags (64 min); ein Nacht-TG (39 min) und man kommt
zu dem Ergebnis:
159 Minuten Tauchen entspricht 15,90 € !!
Ergebnis:
Die Aussage, man war im Roten Meer zum Tauchen ist wohl etwas lächerlich
und reichlich übertrieben, oder? |
Sicherheitshinweis
für Taucher:
Aus medizinischer Sicht ist die Nutzung von Drogen und Alkohol nicht unproblematisch.
Beispiel:
Ein Drogen konsumierender Yunkee (Raucher) verengt seine Arterien durch
den Genuss des Nikotins.
Dies führt zu Durchblutungstörungen und Kurzatmigkeit, wobei die Verengung
der Arterien das grösste Problem darstellt.
Wie nun jeder Laie weiss, weitet Alkohol die Arterien und es kommt zu einer
schnelleren Durchblutung.
Resume:
Jeder vernünftige Dive-Guide sollte also darauf achten, dass die rauchenden
Tauchkollegen nicht nüchtern ins Wasser steigen. Vor allem Taucher, die
kurz vor dem Einstig ins Wasser noch eine Zigarrette im Schnabel hatten,
sollten noch schnell ein Schnäpschen kippen, bevor es in die Tiefe geht! |
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Wir
vom Diving Center sind stets bemüht, das Unfall Risiko Tauchen, möglichst
gering zu halten.
Vor jedem Tauchgang bekommen die Taucher zusätzlich zum gewöhnlichem Briefing
noch eine ein- bis zweistündige Theorie Auffrischung.
In Verbindung mit dem täglichen Dive-Check (Dauer ca. 35 Minuten) ist ein
Unfall nahezu ausgeschlossen, da der Taucher für einen weiteren Anschluss
Tauchgang (Risiko Tauchgang) nicht mehr genügend Restdruck im DTG besitzt.
Bei uns gilt das Motto: Auftauchen, sobald das Fini den bei uns obligatorischen
Reservedruck von 120 bar anzeigt!
Auch Wiederholungstauchgänge stellen kein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
Da unser jeweiliges Nach-Briefing recht ausführlich und selbstverständlich
in schriftlicher Form abgehalten wird, sind Wiederholungstauchgänge praktisch
nicht möglich. |
Elphistone
Reef: Dieses Riff ist eines der schönsten Riffe im Roten Meer. Gerade morgens,
wenn man das erste Tauchschiff ist, ist die Chance gross, Haie und anderes
Grossgetier zu beobachten, die aufgeregt um das Riff schwimmen, in der Hoffnung
einen oder mehrere schmackhafte Taucher zu erwischen.
Leider machen Taucher immer wieder den Fehler, sich selbst in ungeniesbares
Neopren zu verpacken. Da helfen auch nicht die leuchtenden Farben des Neoprenanzuges.
Für die Makro-Photographie von Haien eignen sich am besten einteilige Shorties
mit kleinen Fischmotiven.
In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass die Gewährleistung von Neopren
Handschuhen erlischt, wenn eine oder mehrere Finger von Muränen oder Schildkröten
an- oder sogar vollständig abgebissen worden sind.
Ein Taucher, der seine Ausrüstung schonen will, sollte solches Getier grundsätzlich
ohne Handschuhe anfassen. |
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