Tauchen in Sharm el Sheikh - Best VIP Service
 
 
   
   lokale Plätze
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 Ras Katy
Ras Katy
Fahrzeit: 10 Minuten
Position :
27°51.000´N
34°18.200´E
Ras Katy liegt einige hundert Meter weiter westlich von Temple und hat in gewisser Hinsicht eine ähnliche Beschaffenheit. Die Boote ankern hier normalerweise mit dem Heck an der Shamandura, die in der Nähe eines großen, bis an die Wasseroberfläche reichen- den Madreporenstockes befestigt ist. Da dieser Ort optimal vor den vorherrschenden Winden geschützt ist, kann man hier problemlos verweilen. Der Tauch- gang beginnt am Madreporen- stock, der vom leicht geneigten Sandplateu von einer ursprünglichen Tiefe von S Metern bis zu 16-18 Metern bis zum steil abfallenden Abgrund hinabgleitet, wo einige Gorgonien zu sehen sind. Beim Erforschen des Sandplateaus trifft man auf zwei, in einem Abstand von einigen Dutzend Metern voneinander gelegene und an Alcyoniidae reiche Korallenstöcke mit zahlreichen Exemplaren von Lithophyton arboreum oder Brokkolikorallen. Diese Stöcke sind ein bevorzugter Aufenthaltsort einer vielfaltigen und reichen Rifffauna, in der Anthias und Falterfische (Genera Chaetodon und Heniochus) überwiegen. In den Spalten, die entlang ihrer Wände verlaufen, sieht man Glasfische, Rotfeuerfische und Großaugenbarsche, während sich auf dem sandigen Grund Krokodilsfische (Cociella crocodila), Blaupunktrochen (Taeniura Iymma) und einige Skorpions- fische (Scorpaenopsis sp.) aufhalten. Manchmal kann man bei steigendem Wasserstand eine ausreichend starke lokale Strömung antreffen, um einen Strömungstauchgang bis zum 400 Meter entfernt gelegenen Temple zu unternehmen, indem man viele andere madreporische Formationen und große Tischkorallen "überfliegt".

Temple
Temple
Fahrzeit: 15 Minuten
Position :
27°51.000´N
34°18.600´E
Temple befindet sich in der mitte der großen Bucht, die sich zwischen Ras Umm Sid und Ras Katy erstreckt und von einem hohen fossilen Madreporenkliff gesäumt ist, auf welchem die zwei großen Feriendörfer Farana King Snefru und Reef Oasis gebaut wurden. Von einem großen, zwischen 6 und 24 Metern tief gelegenen Sandplateau streben drei Madreporenstöcke wie die Säulen eines antiken Tempels empor, die für den Namen ausschlaggebend waren, welchen die ersten Taucher am Beginn der 70er Jahre diesem Ort gaben. Zwei auf den beiden Seiten des größten, bis zur Wasseroberfläche reichenden Stocks befestigte Ankerplätze gestatten eine leichte Verankerung, welche zusätzlich durch die absolut wind- und wellengeschützte Lage der Bucht erleichtert wird. Temple ist einer der meistbesuchten Plätze dieses Gebiets, weil er leichte Tauchgänge ohne technische Schwierigkeiten und unabhängig von den Wetterverhältnissen garantiert. Obwohl er zweifellos unter dem enormen Ansturm gelitten hat, verfügt dieser Ort auch heute noch über interessante Aspekte und ist besonders für Nachttauchgänge geeignet. DarÜberhinaus ist die Präsenz von zahlreichen Arten von Falterfischen, Papageifischen, Rotfeuerfischen, Kaiserfischen und vor allem des Arabischen Kaiserfisches (Pomacanthus macu- losus) und einiger Napoleonfische praktisch garantiert. Obwohl Temple relativ schmal ist, können die Tauchgänge zu seiner Erkundung beliebig abgeändert werden.

Ras Umm Sid
Ras Umm Sid
Fahrzeit: 20 Minuten
Position :
27°51.000´N
34°19.000´E
Ras Umn Sid ist der Name des Kaps, auf welchem sich ein großer Leuchtturm befindet, der den Anfang der Straße von Tiran auf der westlichen Küste markiert. Der vom Land aus leicht zugängliche Tauchplatz liegt unmittelbar östlich vom Leuchtturm, gegenü ber dem bekannten italienischen Restaurant EI-Fanar und dem Tauchzentrum African Divers. Dieser Ort ist bekannt für eine außergewöhnliche Vermehrung von Gorgonjen (Subergorgia hicksoni), die hier einen regeIrechten Wald bilden, den schön ten des gesamten nördlichen Roten Meeres. Der durch eine Metalltreppe erleichterte Einstieg ins Meer vom Strand ist nur dann möglich, wenn der Wasserstand ausreichend hoch ist, um das überaus stark ent- wickelte Riffdach schwimmend überqueren zu können. Die klassische Tauchroute sieht unabhängig davon, ob der Einstieg vom Boot oder vom Strand aus erfolgt, einen Abstieg bis zu einer Tiefe von 25 Metern, um den berühmten Gorgonienwald zu durchqueren, und anschließend einen Aufstieg auf ein 14 Meter tief gelegenes Sandplateau vor, wo man zwischen zahlreichen madreporischen und mit Alcyoniidae bedeckten Stöcken auf Hunderte von Rifffischen, wie Rotfeuerfische (Pterois votitans) und Papageifische (Scarus sp.), stößt. Von hier aus beginnt für die vom Strand eingestiegenen Taucher die Rücktour, indem man eine Tiefe von 5-6 Metern und das Riff auf der rechten Seite beibehält, um die Klüfte und insbesonders eine kleine, von einer Glasfischkolonie (Parapriacanthus guentheri) besiedelte Höhle zu erforschen. Wer hingegen über ein Boot verfügt, kann in Richtung Paradise weiterschwimmen.

Paradise
Paradise
Fahrzeit: 25 Minuten
Position :
27°51.000´N
34°19.100´E
Obwohl die morphologische Beschaffenheit dieses Platzes der von Amphoras und Turtle Bay ähnlich ist und eine Gemeinsamkeit des gesamten Küstenabschnitts dar- stellt, unterscheidet sich Paradise aufgrund der größeren Madreporenformationen, die sich vom Hang zwischen dem Riffabhang und dem drop-off erheben, von den anderen. Die Korallenstöcke gleichen hier echten Skulpturen, deren Vielfarbigkeit an roten, rosa und gelben Farbtönen dem Wachstum der Alcyoniidae (gen, Dendronephthya) zu verdanken ist. Auf diese Weise formt sich eine prächtige und in ihrer Art einmalige Landschaft. Der Zugang zum Tauchplatz, der sich zwischen den zwei kleinen Stränden auf der Höhe des Royal Paradise erstreckt, ist auch vom Land aus möglich, indem man um eine Genehmigung beim darüber gelegenen diving center ansucht. Der klassischere Tauchgang wird jedoch vom Boot aus unternommen und sieht einen drift dive in Richtung Süden vor. Nachdem man nahe am drop-off in eine Tiefe von 24-28 Metern getaucht ist und das Riff auf seiner Linken beibehält, gleitet man zwischen den rosafarbigen Korallenstöcken, die manchmal von Acropora sp.-Exemplaren überwuchert sind, hindurch. Andere, größere Tischkorallen wachsen auf dem Grund, von welchem sich einige Gorgonien loslösen. Bei der Durchquerung dieser prächtigen Landschaft hat man die Möglichkeit, eine reiche Rifffauna zu bewundern, von Papageifischen bis zu den großen Napoleon-Lipp- fischen, von den unzähligen Falterfischen bis zu den allgegenwärtigen Anthias, ohne dabei einige schöne Muränen im südlichen Abschnitt der Route zu vergessen, die sich vor allem in den kleinen Spalten der Korallenstöcke aufhalten.

Turtle Bay
Turtle Bay
Fahrzeit: 27 Minuten
Position :
27°51.800´N
34°19.200´E

Turtle Bay befindet sich unmittelbar südlich von Amphoras. Seine topographische Beschaffenheit ist der des zuvor beschriebenen Tauchplatzes insofern sehr ähnlich, als man auch hier auf einen Hang mit einem mittleren Neigungswinkel von 30° stößt, der sich in einer Tiefe zwischen 9 und 25 Metern befindet und von welchem einige Madreporenstöcke emporstreben. Der klassische Tauchgang wird je nach Strömungsrichtung sowohl gegen Norden als auch gegen Süden, wobei der zweite Fall der häufigere ist, als drift dive durchgeführt. Nach einem Abstieg bis zur 25 Meter tief gelegenen Kante des drop-off; wo eine senkrechte Wand auf ca. 110 Meter abfallt, beginnt der Aufstieg auf dem Abhang, wobei man die niedrigen Madreporenstöcke, zwischen welchen in einer Tiefe von 10 bis 18 Metern und auf der Höhe der beiden größeren Stöcke einige Gorgonien leben, umschwimmt und erforscht. Auf dem nördlichsten Abschnitt der Route durch- quert man eine an Madreporen und Alcyoniidae reiche Zone, die einen "Korallengarten" bilden, an dessen Rand sich eine große Salatkoralle (Turbinaria mesenterina) und einige aus Porites sp.- Kolonien bestehende, pilzförmige Madreporenformationen befinden. Die vorhandene shamandura erlaubt auch eine Kreistour zu unternehmen. Die Schnorchler können am Rand des Riffabhangs, der bis auf 6 Meter Tiefe abfällt und an das teilweise über die Wasseroberfläche ragende, den Strand säumende Riff anschließt, eine schöne und abwechslungsreiche Rifffauna beobachten.

Amphoras
Amphoras
Fahrzeit: 29 Minuten
Position :
27°52.000´N
34°19.430´E
Der Name dieses Ortes rührt von einem im 17. Jh. gesunkenen türkischen Schiff her, welches eine Ladung von mit Quecksilber gefüllten Amphoren transportierte. Amphoras liegt südwestlich von Tower auf der Höhe des nördlichsten Flügels des Ritz Carlton Hotels und ist auch auf dem Landweg erreichbar. Die Topographie des Platzes ist sehr einfach. Sie besteht aus einem Sandhang, der etwa in zehn Metern Tiefe beginnt und von welchem einige verschiedenförmige Madreporenstöcke empor- streben, welche mit zahlreichen, der Ordnung der Dendronephthya angehörenden und vielfarbigen Alcyoniidae, die eine Art pracht- vollen Garten formen, verkrustet sind. Manchmal schwimmen zwischen den roten Alcyoniidae und vornehmlich in den Spalten der Wand Glasfischschwärme (Parapriancathus guentheri). ln einer Tiefe von 25-28 Metern sind noch der originale, zäh im Riff steckende Ankerstock mit einigen Inschriften und Teile der Amphoren, mit welchen das gesunkene Schiff (dessen Struktur heute nicht mehr existiert) beladen war, zu sehen. In geringer Entfernung kann man, indem man südwärts in eine Tiefe von 24 Metern abtaucht, einen zweiten großen Anker aus jüngerer Zeit mit einer langen Kette entdecken. Einige schöne und große Gorgonien befinden sich an der tiefsten Stelle des Abhangs, in Richtung des 30 Meter tief gelegenen Drop-Off.

Pinky Wall
Pinky Wall
Fahrzeit: 30 Minuten
Position :
27°52.250´N
34°19.400´E
Pinky Wall, die "Rosa  Wand",  ist der erste Tauchplatz in der Reihe von Tauchplätzen zwischen Tower und Ras Umm Sid. Unerklärlicherweise gibt es trotz der unbestrittenen Schönheit dieses zum Wandtauchen geeigneten Ortes, der seinen Namen der Vielzahl von rosafarbigen Alcyoniidae verdankt, nur wenige Führer, die diesen Platz kennen und die Taucher dort hinbringen. Pinky Wall ist auf dem Landweg vom künstlichen Strand des Feriendorfes ReefTwo, welches sich ca. einen Kilometer südlich von Tower befindet, erreichbar. Kommt man mit dem Boot an, ist man aufgrund fehlender Festankerplätze gezwungen, einen Strömungstauchgang durchzuführen. Die Beschaffenheit des Riffs von Pinky Wall unterscheidet sich grundlegend von der anderer Orte der Region, da das normalerweise an den Strand angrenzende Riffdach kaum vorhanden ist und die im Wesentlichen mit Weichkorallen (Dendronephthya sp.) bedeckte Wand schroff in schwindelerregende Tiefen von über 180 Metern abfallt. Der Tauchgang ist so durchzuführen. dass man das Riff auf seiner Linken und in einer durchschnittlichen Tiefe von ca. 15 Metern beibehält, weil sich auf dieser Höhe die größte Ansammlung von Alcyoniidae befindet. Schwimmt man in Richtung Nordosten weiter. wird man einige majestätische Schluchten bemerken, welche die vertikale Wand des Riffs auflockern und sich gegenseitig überlappen und auf diese Weise Orgelpfeifen gleichen. Sollten es die Strömungsverhältnisse zulassen. kann man einen Drift Dive in die entgegengesetzte Richtung bis zum Tauchplatz Amphoras unternehmen.

Tower
Tower
Fahrzeit: 32 Minuten
Position :
27°51.000´N
34°19.100´E
Tower ist ein großartiger Tauchplatz mit einem tiefen Canyon, dessen Wände vertikal auf über 120 Meter Tiefe abfallen. Der Zugang ist auch auf dem Landweg von den Anlagen des Feriendorfes Tower Oub möglich. Der klassische Tauchgang beginnt mit dem Einstieg vom schmalen Strand der Bucht, wo sich der große, turmförmige fossile Madreporenstock befindet, der diesem Ort seinen Namen gab. Der Einstieg vom Boot wird durch die vorhandene shamandura erleichtert- Taucht man vom Land aus ein, befindet man sich, nachdem man die die Bucht säumende und einige Dutzend Meter weit ins Meer hinausragende Riffbank schwimmend überquert hat, über dem tiefen Canyon mit seinem kristallklaren Wasser. Behält man das Riff auf der linken Seite bei und taucht auf eine Tiefe von 15 Metern hinab, erreicht man bald die Kante eines leicht geneigten und weitläufigen Sandplateus, welches sich zwischen 12 und 25 Metern Tiefe befindet und von welchem sich einige Madreporenstöcke loslösen. Die Rücktour erfolgt entlang der gleichen Route, aber in einer Tiefe zwischen 12 und 15 Metern, um die Spalten des Riffs erforschen zu können, die einen kleinen Schlupfwinkel mit einer Kolonie von Glasfischen (Parapriacanthus guentheri) beherbergen. Vor dem Auftauchen sollte man die zwei großen, am Beginn des Canyons in Richtung Strand gelegenen Höhlen besichtigen, die sich in ca. 5 Metern Tiefe befinden und von Feuer-, Soldaten-, Koffer-, und Glasfischen besiedelt sind. Wer vom Boot aus eintaucht, kann einen Strömungstauchgang in Richtung Sodfa unternehmen.

Sodfa
Sodfa
Fahrzeit: 35 Minuten
Position :
27°54.000´N
34°19.500´E
Dieser Ort ist unmittelbar nordöstlich vom bekannteren und stärker frequentierten Tower auf der Höhe einer kleinen Landzunge gelegen, welche ins Meer hinausragt und auf welcher gleich vier große Feriendörfer gebaut wurden: Tower Club, Sharm Club, und die im Vergleich zu diesen etwas altmodisch anmutenden New Tower Club und Club Reef. Der Tauchgang kann direkt vom Tower Club aus unternommen werden, den man auf einer Asphaltstraße erreicht, die unweit von einer zwischen Naama Bay und Sharm el-Sheikh gelegenen Mobil- Tankstelle beginnt. Der Strand dieses Feriendorfes ist mit einem schwimmenden Landungssteg ausgestattet, dessen Benützung jedoch den Hotelgästen vorbehalten ist. Aus diesem Grund wird der Einstieg ins Wasser heute normalerweise vom Boot aus durchgeführt. weshalb der Tauchgang in der Strömung stattfindet. Man taucht vor der schwimmenden Landungsbrücke ein und folgt der klassischen Route durch den Sandhang, der sich in einer mittleren Tiefe von ca. 15 Metern zwischen der Riffkante und dem 25 Metern tief gelegenen steil abfallenden Abgrund befindet. Auf dem sandigen Abhang mit seinen Madreporenstöcken und in der Nähe des steil abfallenden Abgrunds sind einige große 20- 22 Meter tief gelegene Gorgonien zu sehen. Bei günstiger und ausreichend starker Strömung kann man den ca. 700 Meter entfernten Canyon von Tower erreichen.

Near Garden
Near Garden
Fahrzeit: 40 Minuten
Position :
27°54.600´N
34°20.800´E
Near Garden ist der nächstgelegene Tauchplatz von Naama Bay und der südlichste der "Gärten". Leider hat dieser Ort sowohl aufgrund der großen Anzahl von Tauchern als auch aufgrund des während der Errichtung der darüberliegenden Hotelanlagen auf den Madreporen abgelagerten Schutts viel von seinem ursprünglichen Glanz eingebüßt. In der Nähe des Riffs befindet sich ein großer, weißlicher Bereich mit zahlreichen toten Madreporen, oftmals die "Tote Zone" genannt. Dennoch stellt Near Garden auch heute noch eine gute Alternative für Tauchgänge am Nachmittag oder Nachttauchgänge dar. Der Tauchgang beginnt vom Boot aus, welches auf der shamandura verankert ist, die auf dem in 15 Metern Tiefe gelegenen Grund befestigt ist. Man taucht auf ein zwischen 15 und 20 Metern tief liegendes Sandplateau hinab, weIches an der Kante des drop-off von einer Madreporenreihe gesäumt ist, und nähert sich einer sehr schönen Gruppe von Korallenstöcken, die entlang einer Achse von Nordwesten nach Südosten angeordnet sind und zunehmend an Tiefe gewinnen. Hat man diesen versunkenen Bergrücken überquert, geht es weiter in Richtung Norden, um die zahlreichen Klüfte des Riffs zu sehen, indem man durch eine enge Passage zwischen zwei Hartkorallenformationen hindurchtaucht, in welchen eine Kolonie von Glasfischen (Poroprioconthus guentheri) lebt. Während des Tauchgangs trifft man des öfteren auf Blaupunktrochen (Toeniuro Iymmo), Napoleon-Lippfische (Cheilnius undulotus) und Drückerfische (Bolistopus undulotus,Odonus niger). 

Middle Garden
Middle Garden
Fahrzeit: 42 Minuten
Position :
27°54.750´N
34°21.00´E
Wie bereits der Name vermuten lässt, nimmt dieser Ort den zentralen Teil der Bucht zwischen Far Garden und Near Garden ein und ist auf der Höhe der imposanten Hotelanlage des Hyatt Regency gelegen. Vollkommen geschützt vor Winden, Wellen und Strömungen legt man an dem Festankerplatz an, der sich genau vor dem Haupttrakt des Hotels befindet. Man taucht auf ein weitläufiges Sandplateau hinab, welches sich in einer Tiefe von 6 bis 10 Metern erstreckt. Von hier wendet man sich gegen Nordosten, wobei man das Riff auf seiner Linken beibehält und bis zu einer maximalen Tiefe von 14 Metern hinabtaucht, wo der steil ab- fallende Abgrund zu sehen ist. Nachdem man einige Dutzend Meter zurückgelegt hat, verschmälert sich das Sandplateau und formt eine wunderschöne weiße, von Madreporen gesäumte Sandallee. Geübte Taucher, die über genügend Pressluftreserve verfügen, können die genau auf halber Distanz zwischen Middle und Far Garden gelegene und aus drei Madreporenstöcken bestehende Gruppe erreichen. Dieser Platz wird dank des vorhandenen Ankerplatzes von vielen Tauchlehrern als gesonderter Tauchplatz benützt, welchen sie "Middle-Far Garden" nennen. Ein alternativer Tauchgang kann in drift südwestwärts in Richtung Near Garden unternommen werden. Diese Möglichkeit ist natürlich nur bei günstiger Strömung und sinkendem Wasserstand wahrzunehmen.

Far Garden
Far Garden
Fahrzeit: 45 Minuten
Position :
27°55.000´N
34°21.500´E
Far Garden ist im nördlichsten Abschnitt einer prachtvollen Bucht unmittelbar im Norden von Naama Bay gelegen. Aufgrund des Reichtums und der Anordnung der madreporischen Formationen kann dieser Ort als ein echter Unterwasser- garten bezeichnet werden. Far Garden unterscheidet sich in der Struktur von den anderen Plätzen der Bucht insofern, als sich hier eine Reihe von großen Madreporenstöcken von einem Hang erhebt, der zwischen der Riffkante und dem steil abfallenden Abgrund liegt, dessen Neigung sich gegen Osten progressiverhöht. Hier kann man sowohl einen kreisförmigen (A) als auch einen Strömungstauchgang (8) unternehmen. Die erste Route erlaubt eine Reihe von Korallenstöcken zu erforschen, die ungefähr in Abständen von dreißig Metern voneinander entfernt liegen und eine außergewöhnliche Entwicklung sowohl von Hart- als auch von Weichkorallen aufweisen. Dazwischen schwimmen zahlreiche Rifffische, kleine Anthias, Rotfeuerfische (Pterois volitanes), Rotmeer-Füsilier (Caesio suevicus) und der Indopazifische Sergeant (Abudefdufsaxatilis). Taucht man in Richtung Osten weiter, erreicht man eine 5 Meter tief gelegene Grotte, deren Eingang von einer Kolonie von Porites lutea überwuchert ist und welche eine große Glasfischkolonie (Parapriacanthus guentheri) beherbergt. Als Alternative kann man bei günstigen Verhältnissen einen Strömungstauchgang von dieser Grotte aus unternehmen. Taucht man auf 30 Meter senkrecht hinab, kann man von oben den Gipfel eines majestätischen, großen Unterschlupfs, bekannt unter dem Namen "Kathedrale", erblicken, der sich in ca. 45 Metern öffnet und etwa 10 Meter tief in das Riff vorstößt. Von hier beginnt der Aufstieg entlang des Kaps.

Sharks Bay
Shark Bay
Fahrzeit: 50 Minuten
Position :
27°56.700´N
37°23.200´E
Diese Bucht wird wider Erwarten nicht von Exemplaren pelagischer Raubfische, sondern lediglich von zahlreichen Touristen aufgesucht, die vom schönen, die Bucht säumenden Sandstrand angezogen werden. Es scheint, dass der Ursprung des Namens auf die Tatsache zurückzuführen sei, dass die heimischen Fischer an diesem Ort die gefangenen Haie ausluden. Der nördliche Abschnitt der Bucht wird vom Shark Bay Resort eingenommen, zu welchem ein diving center und ein ausgezeichnetes Fischrestaurant gehören, in welchem nach beduinischer Tradition gekocht wird, während sich im südwestlichen Teil der nur für Hotelgäste zugängliche Strand des Hotels Pyramisa befindet. Shark Bay ist dank einer asphaltierten Straße leicht mit dem Auto zu erreichen. Der Strand des Shark Bay Resort, für dessen Benützung Eintritt zu zahlen ist. erlaubt einen Tauchgang vom Land aus. Für diejenigen hin- gegen. die vom Boot aus eintauchen möchten, besteht die Möglichkeit. an dem in der Bucht gelegenen Ankerplatz anzulegen. Die klassische Route windet sich durch einige große madreporische Formationen hindurch, die vom Sandboden emporstreben und auf welchen man Drachenköpfe. Krokodilsfische- Torpedorochen und Steinfische sehen kann. und setzt sich bis zum tiefen, sandigen Canyon auf der südwestlichen Seite der Bucht fort. Nachdem man dem Verlauf des Canyons bis zu einer Tiefe von 30 Metern gefolgt ist- taucht man westwärts auf 18 Meter hoch. um ein sandiges Plateau und den Riffabhang zu erforschen, der eine bemerkens- werte Vielfalt von Madreporen und Weichkorallen (Alcyoniidae) beherbergt.

White Knight
White Knight
Fahrzeit: 60 Minuten
Position :
27° 57.400´N
34°24.000´E
White Knight ist eine kleine, von einem überaus entwickelten Riff gesäumte Bucht und weist eine große Einbuchtung auf, die sich auf einem zwischen 6 und 18 Metern tief liegenden Sandplateau erstreckt. Hier befindet sich nahe einer Rotmeer- Röhrenaalkolonie (Gorgasia sillneri) ein Festankerplatz (shamandura). Im südwestlichen Abschnitt der Bucht öffnet sich in einer Tiefe von 8 Metern ein sehr schöner Canyon mit einem sandigen Grund, der bis auf 38 Meter abfällt. Die östliche Seite des Canyons besteht aus zwei Madreporenbastionen, auf welchen eine große Acropora sp. und eine Salkatkoralle (Turbinaria mesenterina) zu sehen sind. Seitlich des Eingangs zum Canyon befindet sich ein Gang, der in 10 Metern Tiefe beginnt und in 13 Metern Tiefe in den Canyon einmündet. Taucht man auf 19 Meter hinab, sieht man ein Metallfass, welches den Eingang einer Höhle markiert, während sich eine zweite Höhle in 21 Metern auf der gegenüberliegenden Seite befindet. Schließlich erreicht man einen 27 Meter tief und auf einem Überhang gelegenen, kleinen Balkon, einen echten Sandfall, welcher zum Namen "Witchia Falls" anregte, der diesem Ort vor einigen Jahren gegeben wurde. Auf der linken Seite des Balkons öffnet sich der Eingang in eine dritte Höhle mit einem erstaunlich steilen Anstieg. Vom Balkon aus kann man sich sowohl gegen Norden wenden und an den Ausgangspunkt zurückkehren als auch nach Südwesten weitertauchen, um das Wrack der Noose One, eines 1996 infolge eines Brandes gesunkenen Tauchbootes, zu erreichen, welches in 15 Metern Tiefe auf dem Kopf liegt.

Ras Bob
Ras Bob
Fahrzeit: 70 Minuten
Position :
27°57.800´N
34° 24.800´E
Es ist nutzlos, diesen Namen, den nicht einmal die Einheimischen kennen, auf den Seekarten zu suchen. Er wurde erst jüngst von einigen Tauchlehrern Sharms zur Kennzeichnung des südlichsten Teils von Ras Nasrani zu Ehren des bekannten Unterwasserkameramannes Bob Johnson, welcher viele Jahre in dieser Zone tätig war, geprägt. Ras Bob ist ein wellen- und windgeschützter Platz mit gewöhnlich leichten Strömungen. Der klassische Tauchgang wird vom Boot aus unternommen, welches auf einer 20 Meter tief gelegenen und an einem Korallenstock befestigten shamandura verankert wird, und setzt sich in einer Tiefe zwischen 15 und 20 Metern gegen Nordosten bis zum bereits zuvor bestimmten Umkehrpunkt für die Rücktour fort, die am kleinen Riffabhang entlang führt. Hier gibt es viele kleine Buchten mit hellem Sandboden, an deren Hängen in einer Tiefe zwischen 4 und 8 Metern zahlreiche Spalten und Höhlen zu sehen sind. Auf dem Sand der Buchten verweilen oft Blaupunktrochen (Taeniura Iymma) und Krokodilsfische (Cociella crocodila). Die Schnorchler können hingegen das Riff östlich und westlich des Ankerplatzes (shamandura) entlangtauchen, seine Beschaffenheit erforschen und die zahlreichen Hart- und Weichkorallen bewundern.

Ras Nasrani
Ras Nasrani
Fahrzeit: 75 Minuten
Position :
27°57.750´N
34°25.000´E
Ras Nasrani, was auf Arabisch "Kap des Christen" bedeutet, ist II Kilometer nördlich von Naama Bay und unmittelbar südlich von Ras Ghamila gelegen. Nas Nasrani kann man auch auf dem Landweg erreichen, indem man die Zufahrtsstraßen zu den Hotels Baron und Conrad benützt und vor einem großen, auf dem linken Felsvorsprung gelegenen Wassertank zu einem sehr schönen, hellen Sandstrand hinabsteigt. Dennoch erfolgt der klassische Tauchgang vom Boot aus und kann sowohl als Strömungstauchgang (drift dive} als auch als Kreistauchgang unternommen werden. Man taucht auf der Höhe eines kleinen, sandigen Plateaus ein, welches in einer Tiefe von 6 Metern beginnt und von welchem ein richtiger Sandstrom seinen Ausgang nimmt. In 12 Metern Tiefe kann man ein Prachtexemplar einer Rotanemone sehen. Anschließend begibt man sich nach Norden in Richtung der Landspitze, indem man eine schwache bis mittel- starke Strömung ausnützt, welche in der Nähe des Kaps zunimmt. Nachdem man einige große Gorgonien in 20 Metern Tiefe hinter sich gelassen hat, trifft man auf imposante Kolonien von pilzförmig angeordneten Porites sp., die jenseits des Kaps noch zahlreicher werden. Die Route führt durch eine Zone zwischen dem Riffabhang, auf welchem sich viele, von verschiedenfarbigen Alcyoniidae bedeckte Spalten befinden, und dem 30 Meter tief gelegenen steil abfallenden Abgrund (drop-off). Ras Nasrani ist der ideale Ort, um Exemplare des Tridacna sp., eines zweimuscheligen Weichtiers, zu beobachten, welches in dieser Zone die größte Dichte des gesamten Roten Meeres erreicht.

Ras Ghamila
Ras Ghamila
Fahrzeit: 90 Minuten
Position :
27°58.800´N
34°26.200´E
Mit dem Namen "Ras Ghamila", welcher übrigens auf keiner offiziellen Karte zu finden ist, bezeichnen die Taucher die Zunge des Riffs, die sich gegen Osten vorstreckt und auf welcher sich ein grüner Leuchtturm befindet, der die westliche Grenze der Straße von Tiran markiert. Alle von den Häfen Aqabas und Eilats kommenden Schiffe müssen zwischen diesem Leuchtturm und dem weiß-roten von Gordon Riff durchfahren. Das madreporische Riff von Ras Ghamila trennt eine große, seichte Sandlagune vom Meer und ist von einem kleinen natürlichen Kanal durchzogen, der manchmal von den örtlichen Fischern benützt wird. Ras Ghamila ist ein für einen schönen, nicht allzu schwierigen Strömungstauchgang interessanter Platz. Die klassische Route, welcher obligatorisch bei steigendem Wasserstand zu folgen ist, sieht den Beginn des Tauchgangs unmittelbar nachdem man an der Hotelanlage Gonrad vorübergekommen ist, vor. Von diesem Punkt aus taucht man auf ein leicht geneigtes Sandplateu hinab, behält eine Tiefe von 15 Metern bei und bewegt sich in einer Art Gleitflug parallel zur Riffkante in Richtung Norden bis zur Höhe des Leuchtturms fort. Auf dem weichen Riffabhang, welcher bis zu einer mittleren Tiefe von 8 Metern abfallt, gibt es zahlreiche große Kolonien von Porites und oftmals schwimmen Prachtexemplare von Riesendrückern (Balistoides viridescens) vorbei, während auf dem Plateau große Acropora auftauchen, um welche herum Raubfischschwärme schwimmen.