Tauchen in Sharm el Sheikh - Best VIP Service
 
 
   
   Ras Mohammed
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TAUCHEN am / im RAS MOHAMMED NATIONALPARK
Das Wahrzeichen von Ras Mohammed am Eingang zum Nationalpark
Tauchen am Ras Mohammed ist wohl das Beste, was man sich als Taucher im Roten Meer vorstellen kann. In Sharm el Sheikh gibt es viele gute Tauchplätze und jeder Tauchplatz hat seine einmaligen Seiten. . Aber beim Tauchen am Ras Mohammed zeigt sich die Verwandlung des Tauchgebietes bei jeder Änderung der Strömung und jedem Wechsel der Jahreszeiten. Auch wenn das Tauchen im Ras Mohammed Nationalpark eine zusätzliche Eintrittsgebühr ih Höhe von 5 € kostet, so ist es das wirklich wert. Allerdings sollte man in einer kleinen Tauchgruppe oder möglichst mit einem privaten, ortskundigem Tauchführer / Guide unterwegs sein, der die ortstreuen Tiere sowie auch das Wechselspiel der Strömungen kennt. Nur dann kommt man in den vollen Tauchgenuß dieses einmalig schönen Tauchreviers.
Mit dem Gesetz Nr.: 102 von 1983 gründete die ägyptische Regierung den Ras Mohammed Nationalpark, welcher offiziell Ras Mohammed Marine Protected Area heißt.
In diesen Zonen sind die Besucher, ob Taucher oder nicht, angehalten, genaue Vorschriften zu befolgen, die von einer Expertenkommision ausgearbeitet wurden und dem Schutz der Natur im Meer und auf dem Land dienen.
Jegliche übertretung wird laut Gesetz Nr. 102 von 1983 bestraft.
 

VORSCHRIFTEN ( Jegliche übertretung wird laut Gesetz 102 von 1983 bestraft )
Ras Mohammed  - LAW 102 Das Berühren und Beschädigen von Korallen und Muscheln ist untersagt Ras Mohammed  - LAW 102
Angeln in jeglicher Form ist verboten!
Ras Mohammed  - LAW 102 Vor Sonnenuntergang müssen die geschützten Bereiche verlassen werden.
Ras Mohammed  - LAW 102 Keine lebenden oder toten Materien (Korallen, Muscheln, Fische, Pflanzen, Fossilien, etc.) sammeln, berühren oder beschädigen Ras Mohammed  - LAW 102 Das Füttern von Fischen ist verboten. Ras Mohammed  - LAW 102 Das Abladen von jeder Art von Müll ins Meer ist verboten.
Ras Mohammed  - LAW 102 Der Zutritt zu den gesperrten Bereichen, das Begehen oder vor Anker gehen im Riffbereich sind verboten. Ras Mohammed  - LAW 102 Das Fischen oder die Unterwasserjagd sind generell in untersagt. Ras Mohammed  - LAW 102 Der Zugang zu den Tauchbereichen ist nur an den angegebenen Zutrittstellen erlaubt. Es gibt Plätze, dir nur den Tauchern vorbehalten sind.
Tauchplätze im Naturpark Ras Mohammed

Ras Zaátar
Tauchplatz Ras Zaatar  am Ras Mohamemed
Fahrzeit:
40 Minuten
Position:
North 27° 48.800´
East : 35° 55.250´
Der Tauchgang am Ras Zaàtar erfolgt meist gegen Nordosten mit dem Riff auf der linken Seite.
Da sich der interessanteste Abschnitt des Tauchgangs in der Nähe des Kaps befindet, ist es wichtig, erst nach dem auf der Küste sichtbaren grossen Spalt den Einstieg durchzuführen. Nachdem man 25-28 Meter hinabgetaucht ist, um eine schöne Kombination aus Gorgonie und Tischkoralle zu beobachten, sollte man unbedingt auf etwa 15 Meter hochtauchen, um die an Leben reiche und mit roten und rosa Weichkorallen bedeckte Riffwand zu bewundern.
Ferner sollte man sich nicht die spektakuläre Felsspalte von Ras Zaàtar entgehen lassen, die genau auf dieser Höhe beginnt und sich gegen die Oberfläche wie ein echter Kamin verschmälert und von einem großen Schwarm Glasfische und Beilbauchfische bevölkert ist. In den kleinen Nischen, die sich die ganze Wand entlang verteilen, treffen die typischen Bewohner der Spalten wie die Feuerfische, die Glasfische und einige grosse Malabarzackenbarsche aufeinander. Auch haben hier verschiedene Arten von Nacktschnecken eine Heimat gefunden. Geduld und ein gutes Auge läßt einem so manch faszinierendes Unterwasserwesen am Ras Zaàtar entdecken.

Jackfish Alley
Der Ausgangspunkt des Tauchgangs, welcher in der Strömung (drift dive) durchzuführen ist, liegt auf der Höhe des von einem weißen Fleck gekennzeichneten Kliffs.
Nachdem man 5 Meter tief hinabgetaucht ist, sieht man sofort den großen Eingang einer ersten Grotte, die etwa 40 Meter ins Riff vordringt und welche man wieder verlässt, indem man diese auf seiner Linken und in einer Tiefe von 9 Metern beibehält.
Taucht man gegen Südwesten mit dem Riff auf der rechten Seite weiter, erreicht man einen großen Korallenstock, jenseits dessen sich in 14 Metern Tiefe eine zweite, steil aufwärts verlaufende Grotte mit einem Ausgang in 6 Metern Tiefe befindet, wo sich eine Unmenge an Glasfischen aufhält.
Etwas weiter südlich liegt eine sandige Bucht, die in Richtung Südwesten durchquert werden muss, um in 11 Metern Tiefe zu einem zweiten Korallenstock zu gelangen, der reich an Leben ist. Ebenfalls in südwestlicher Richtung erreichen wir eine große Fächerkoralle, die von einer weiteren Kolonie von Glasfischen besiedelt ist.
Von hier taucht man in Richtung Südwesten an einer reichen Korallenzone vorbei und stößt auf den Beginn der 18-20 Meter tief gelegenen Sandallee, welche dem Ort seinen Namen gegeben hat. In diesem Bereich wurden oftmals Weiss - spitzenriffhaie, Rochen und neben Makrelen auch Drückerfische und Blaupunktrochen gesichtet.
Tauchplatz Jackfish Alley im Ras Mohammed
Fahrzeit:
45 Minuten
Position:
North 28° 02.000´
East : 34° 29.600´

Eel Garden
Tauchplatz Eel Garden im Ras Mohammed
Fahrzeit:
50 Minuten
Position:
North 27° 42.200´
East : 34° 07.300´
Der Tauchgang im Eel Garden ist leicht und windet sich durch das seichte, dem Strand gegenüberliegende Sandplateau, wo sich eine relativ uninteressante Höhle öffnet und wo sich ein imposanter Sandfall befindet.
Im zentralen Teil des Sandplateaus lebt eine Kolonie von Rotmeerröhrenaalen. Dies ist der größte zu betauchende Röhrenaalgarten in Sharm el Sheikh und es gab noch keinen Taucher, den die sich wiegende Fülle an Röhrenaalen nicht begeistert hätte. Der Röhrenaalgarten zieht sich von 18 Meter in eine Tiefe bis 50 Meter. Diese Röhrenaalgattung ist heimisch und kann eine Länge von über 80 cm erreichen. Die Aale ragen mit ca. zwei Drittel ihrer Länge aus dem Sand und wiegen sich in der Strömung auf der ständigen Suche nach Plankton, von welchem sie sich ernähren. Ihre Höhlen, die sie nie verlassen, sind zylinderförmige, in den Sand gegrabene Gänge, deren Körner mit einem besonderen Sekret einer eigens dafür vorgesehenen und sich in Schwanznähe befindlichen Drüse verklebt sind.
Diesen Tieren muss man sich vorsichtig von unten nähern, da sie sehr scheu sind und sich beim ersten Anzeichen von Gefahr sofort in ihre Löcher zurückziehen. Alles was von oben kommt wird als Gefahr gedeutet.

Shark Observatory
Obwohl viele Taucher heute kurz vor Shark Observatory Bay eintauchen, beginnt die klassischere und noch eindrucksvollere Route unweit vom auf dem Kliff gelegenen Aussichtspunkt. Nachdem man eine Tiefe von etwa 15 Metern erreicht hat, kann man zu seiner Rechten die an Schluchten, lebensprühenden Schlupfwinkeln und Höhlen mit Glasfischen sowie Beilbauchfischen reiche Wand erforschen, ohne dabei das tiefe Blau aus den Augen zu verlieren, aus welchem plötzlich Makrelen, Barrakudas, Mantas und einige Haie auftauchen können.
Auf der Höhe des südlichen Ecks des Kaps vollzieht die Wand einen jähen Knick gegen Westen zum kleinen Strand, der sich unterhalb des Aussichtspunktes befindet. Hier trifft man auf einige große Gorgonien (Subergorgia hicksoni) und weiter oben auf einen majestätischen Schlupfwinkel.
Taucht man die Wand weiter entlang, dringt man in eine sehr schöne, tagsüber durch eine auf dem Gipfel gelegene Öffnung erleuchtete Grotte vor. Von hier aus kann man auf die Riffbank hinaustauchen
Tauchplatz Shark Observatory am Ras Moihammed
Fahrzeit:
55 Minuten
Position:
North 27° 59.200´
East : 34° 27.000´

Shark Reef (Yolanda)
Tauchplatz Shark Reef am Ras Mohammed
Fahrzeit:
60 Minuten
Position:
North 27° 48.800´
East : 35° 55.250´

Der Tauchgang beginnt nordöstlich von Shark Reef auf der Höhe eines Plateaus, allgemein bekannt als Anemone City, welches sich zwischen 12 und 20 Metern Tiefe befindet und wie ein großer Balkon über das tiefe Blau vorragt. Eine grosse Ansammlung von Anemonen, zwischen deren nesselnden Tenktakeln vielfarbige Rotmeeranemonenfische leben, hat dieses Plateau, in welchem der helle Sand von madreporischen Formationen unterbrochen wird, besiedelt.
Nachdem man Anemone City erkundet hat, muss man für einige Minuten in einer Tiefe von 20 Metern auf einem Kurs von 150° im Blauen weiterschwimmen, der direkt zum Shark Reef - klar erkennbar anhand des unverwechselbaren Profils einiger Gorgonien - führt. Von hier behält man die Wand auf seiner Rechten bei, die vertikal in einen über 700 Meter tief gelegenen Abgrund abfällt, und taucht um den Korallenstock herum.
Blickt man ins Blau, kann man leicht Fledermausfisch- und Barrakudaschwärme, die manchmal in kreisförmiger Anordnung schwimmen, Makrelen-, Schnapper- und Straßenkehrerschwärme sehen.
Nachdem man einige Dutzend Meter weitergeschwommen ist, erreicht man den sandigseichten Sattel, der das Shark Reef mit dem Yolanda Reef verbindet. Das Yolanda Reef ist reich besiedelt mit Drachenköpfen, Blaupunktrochen und Muränen. Anschließend an das Yolanda Reef erreicht man wieder einen sandigseichten Sattel. Hier ist im Jahr 1980 der Sanitärfrachter die Yolanda gesunken, nach dem auch das Riff seinen Namen erhielt. übersät mit Toilettenschüsseln, Badewannen und Waschbecken bietet das Plateau Abwechslung nicht nur für Taucher, sondern auch für die dort heimischen Fische und Pflanzen. Der BMW, welcher sich wohl auf der Yolanda befand, ist selbstverständlich nicht mehr fahrtüchtig.
Als Alternative kann man das nahe Satellite Reef besuchen oder den südlich von Yolanda gelegenen Bereich erforschen, wo vor allem in den Wintermonaten (Dezember-Januar) einige Graue Riffhaie gesichtet werden können.

Alternatives

Westlich vom Ras Mohammed befindet sich eine Kette von Korallenstöcken, die allgemein als die Alternatives bezeichnet werden. Der bekanntest ist das Stingray Station, welches im Nordwesten liegt. Umgeben von ausgedehnten Sandflächen bieten diese Riffe der Alternatives die besten Voraussetzungen für jegliche Arten von Rochen wie große Stachelrochen, Federschwanzrochen, Blaupunktrochen, Adlerrochen und selbst Mantas sowie im Sand lebende Haie wie Leopardenhaie und Ammenhaie. Wegen der Gezeitentätigkeiten ist die Sicht meist sehr eingeschränkt. Hinzu kommt, daß oft Strömung aus dem Süden herrscht und dieser Umstand auch zu schlechten Sichtverhältnissen führen kann. Genau diesen Umstand machen sich die dort beheimateten Fische zu Nutzen. Die eingeschränkte Sicht bietet Schutz für Jäger und Gejagte. Falls die Strömung jedoch aus dem Norden kommen sollte, dann kann man auch hier mit den gewohnt guten Aussichten auf eine abwechslungsreiche Flora und Fauna rechnen. Die ausgedehnten Sandflächen sind Schlafplatz für große Gruppen Rochen, die in den frühen Morgenstunden dort ungestört träumen und später von hier aus auf Jagd gehen. Mit viel Geduld kann man sich den Rochen bis auf wenige Meter nähern. Die Leopardenhai wählen auch oft Schlafplätze recht dicht am Riff und können daher auch öfters aus nächster Nähe beobachtet werden.

Tauchplatz  Alternatives im Ras Mohammed
Fahrzeit:
1 Stunde 30 Minuten
Position:
North 28° 02.000´
East : 34° 29.600´

Ras Ghazlani
Tauchplatz Ras Ghazlani im Ras Mohammed
Fahrzeit:
40 Minuten
Position:
North 27° 42.200´
East : 34° 07.300´
Auch hier gibt es wieder mal mehrere Schreibweisen. Ras Ghozlani, Ras Ghoslani, Ras Goslani, Ras Gazlani oder wie wir es schreiben: Ras Ghazlani, aber Goslani gesprochen.
Erst im Frühjahr 2002 wurde hier das Tauchen seit langer Zeit wieder erlaubt. Entsprechend überwältigend ist der Zustand der Unterwasserwelt von Ras Ghazlani. Im Gegensatz zu den hier beschriebenen Tauchplätzen präsentiert sich Ras Ghazlani als sanft abfallender Hang, der mit großen Korallenstöcken bewachsen ist. Die Pracht der Korallen an diesem Tauchplatz kann man als "Best of the Best" beschreiben. Riesige Tischkorallen wechseln sich mit fantastisch gefärbten Weich- und Hartkorallen ab, umlagert von unzähligen Fischen. Ras Ghazlani ist nicht so spektakulär wie manch anderer Platz um Ras Mohammed, aber wirklich einer oder sogar der schönste aller Tauchplätze hier. Die Strömung ist meist moderat oder gar nicht vorhanden und unterstützt das entspannte Tauchen in diesem Paradies. Hier findet man die grösste Tischkoralle überhaupt. Bis in das Jahr 2005 war diese 100% intakt. Aber es gibt leider immer wieder Tauchguides, die ihre überbleiten Taucher über solche einmaligen Objekte lotsen. Ein einziges Stück fallendes Blei zerstört dann Jahrhunderte. Trotz alledem ist dieser Tauchplatz mit der beste Spot im Süd-Sinai!

Marsa Bareika
Von den meisten Guides unbeachtet, da es keine Tauchplatzbeschreibung für das Briefing gibt. Und selbst eine Karte vom Tauchplatz erstellen liegt nicht jedem Guide oder Tauchcenter. Die Marsa Bareika wird oftmals als Mersa Bareika bezeichnet. Wir dagegen lieben die Marsa Bareika. Unsere Gäste, die bereits mit uns hier abgetaucht sind, wissen auch warum:
In versteckten Höhlen und Grotten oder unter Tischkorallen liegen nicht selten die Weissspitzenriffhaie um zu schlafen. Ein riesigerbvg Federschwanzrochen ist oftmals auf dem oberen Plateau anzutreffen. überhaupt gibt es hier mehr Fische als Taucher. Vielleicht gerade deswegen tummeln sich gelegentlich gerade hier die Grossfische. In dieser stillen Bucht der Marsa Bareika hatten und haben wir die meisten Begegnungen mit Walhaien, Delphinen und sogar einem Blue Marlin. Strömung gibt es hier so gut wie nie und so kann man sich den Punkt des Einstiegs und Ausstiegs aussuchen. Im Norden beginnt die Bucht mit viel Sand und vereinzelten Korallenblöcken und massig Jungtieren. Richtung Süden geht die anfangs recht langsam abfallende Ebene in eine steile Wand über. Schon wenige Meter vom Land entfernt trifft man auf die stolze Tiefe von 80 Metern.
Tauchplatz Marsa Bareika im Ras Mohammed
Fahrzeit:
1 Stunde 20 Minuten
Position:
North 27°46'57.36"
East : 34°12'33.11"