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Tiran Inseln |
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| Strasse
von Tiran |
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Die Strasse von Tiran liegt am südlichen Endes
des Golfes von Aqaba und wird im Westen von der Küste des Sinai und im
Osten von der Insel Tiran begrenzt.
Im Zentrum dieses Kanals befinden sich vier von Nordosten nach Südwesten
verlaufende Korallenriffe, die nach den Namne der englischen Geographen welche
im 19. Jahrhundert die erstes Seekarte der Region zeichneten, benannt sind
: Jackson Reef, Woodhouse Reef, Thomas Reef und Gordon Reef.
Die Riffe teilen die Strasse in 2 Kanäle: Im Osten befindet sich die Grafton
Passage, welche für Seeschiffe in Richtung Norden benützt wird, während
im Westen die Enterprise Passage liegt, die für Schiffe in Richtung Süden
reserviert ist.
Das Tauchen an den Tiran Inseln ist unbeschreiblich. Gerade bei starker Strömung an den Inseln von Tiran ist die Chance auf Grossfisch groß. Die Aussenseiten sind mit einer unglaublichen, einmaligen Planzen und Korallenwelt besiedelt. Dass sich hier die Fische wohl fühlen muss nicht erwähnt werden. Wer in Sharm el Sheikh einen Tauchurlaub plant, sollte mindestens 2 Tauchtage an den Tiran Inseln einplanen um die 4 Tauchplätze an Tiran wenigstens einmal zu betauchen. |
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Tauchplätze
rund um die Kanalinseln von Tiran |
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Gordon Reef |
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Fahrzeit:
130 Minuten
Position:
North 27° 59.200´
East : 34° 27.000´ |
Das Gordon Reef gehört zu den vier Riffen,
die sich zwischen dem Festland von Sharm el Sheikh und der eigentlichen Tiraninsel
befinden. Durch das Anbringen von festen Ankerbojen wurde hier ein sicherer
und windgeschützter Platz geschaffen, der nicht nur für Taucher,
sondern auch für Schnorchler sehr gut geeignet ist. Wie an den anderen
Tiran Riffen auch, eröffnet sich dem Taucher hier die Vielfalt der Unterwasserflora
und -fauna des südlichen Sinai. Für Abwechslung sorgt die vielseitige
Unterwasserlandschaft, die sich vom sandbedeckten Plateau bis zur mit Korallen
bewachsenen abfallenenden Wand erstreckt. Dementsprechend ist auch die Flora
und Fauna sehr vielseitig. Der Taucher wird von Rotmeer-Röhrenaalen, Grauen
Muränen und diversen Nacktschnecken in den Bann gezogen. Das Antreffen
von Seezungen ist auch keine Seltenheit. Aber auch die Begegnung mit Schildkröten,
Haien oder Rochen ist möglich. Das Betauchen der südwestlichen Ecke,
in der Nähe des Leuchtturmes sollte man vermeiden, da dort auch stärke
Strömungen herrschen können, die eine Rückkehr zum Boot unmöglich
machen. |
Thomas Reef |
| Direkt neben dem Gorden Reef befindet sich das
Kleinste der im Südsinai gelegenen Tiranriffe. Das Thomas Reef begeistert
jeden Taucher durch seine außergewöhnliche Unterwasserlandschaft.
Auf einem in ca. 25 m Tiefe gelegene Sandplateau wachsen eine Reihe wunderschöner
Gorgonien. Parallel zum Riff öffnet sich in 35 m Tiefe ein atemberaubender
Canyon, der sehr tief ist. Schon der Blick in die Tiefe beim übertauchen
fasziniert. Das darauffolgende wunderschön bewachsene Steilriff kennzeichnet
die Tauchplätze des Südsinai. Korallenkolonien wechseln mit Riffabschnitten,
die mit Höhlen und Spalten durchzogen sind. Auch hier machen sich die
wechselnden Strömungen des Golfes von Aqaba bemerkbar. In der nordöstlichen
Ecke des Riffes kann es passieren, daß einem starke Gegenströmung
erwartet. Hat man diesen Punkt hinter sich gelassen, ist es sogar möglich
das Riff zu umrunden. |

Fahrzeit:
135 Minuten
Position:
North 27° 59.400´
East : 34° 27.500´ |
Woodhouse Reef |

Fahrzeit:
140 Minuten
Position:
North 27° 42.200´
East : 34° 07.300´ |
Das mit ca. 1,5 km längste der im Südsinai
gelegenen Tiranriffe ist das Woodhouse Reef. Auch hier findet man die für
die Tauchgebiete von Sharm el Sheikh so typische Unterwasserlandschaft. Wie
im Thomas Reef findet man auch hier einen sehr tief gelegenen Canyon. Der für
den Taucher interessanteste Bereich befindet sich ab der Hälfte des Riffes
in nordöstlicher Richtung. Steilriff wechselt mit einer Sandstrasse, die
bis zum Ende des Riffes führt. Eine große Vielzahl an Korallen bevölkern
das Riff und bieten Nahrung für eine Vielzahl an Unterwassertieren. Schildkröten,
Haie, selbst Adlerrochen und vereinzelte Mantarochen gehören zu den Bewohnern
des Riffes. Viele kleine Höhlen bieten Unterschlupf und Schlafplatz für
junge Haie. Das Woodhouse Reef endet in einem Sattel mit Verbindung zum Jackson
Reef. Es sollte stehts tunlichst vermieden werden bis zum Ende des Riffes zu
tauchen, da auf diesem Sattel Turbulenzen mit Sogwirkung entstehen können.
Es ist nur selten möglich diesen Sattel zu überqueren und nicht ortskundigen
Tauchern wird davon abgeraten. |
Jackson Reef |
| Das Jackson Reef ist das nördlichste der Tiranriffe.
Es gehört zu den schönsten Riffen im ganzen Südsinai. Seine
bezaubernde Unterwasserlandschaft und Artenvielfalt an Weich- und Hartkorallen
sowie Unterwasserlebewesen fasziniert sogar alte Hasen, die bereits die ganze
Welt bereist haben. Auf der westlichen Seite wechselt das Steilriff in einen
Korallengarten der keine Wünsche offen lässt. Wer noch nie das Gefühl
hatte durch ein riesiges Aquarium zu tauchen sollte sich dieses Erlebnis hier
nicht entgehen lassen. Schwärme von Zebrabarschen, Rotzahndrückern
und anderen kleinen Fischen bevölkern das Riff. Schildkröten kann
man bei der Mahlzeit beobachten, wenn sie genüsslich Brokkoliweichkorallen
zupfen. Die östliche Seite beginnt mit einem steil abfallenenden Riff
und endet in einem Sandplateau. Auch hier sollte man in keinem Fall die Strömungen
unterschätzen. Auch das Jackson Reef hat feste Ankermöglichkeiten
und ist für Schnorchler geeignet. |
Fahrzeit:
145 Minuten
Position:
North 28° 00.500´
East : 34° 28.400´ |
Laguna Reef |
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Fahrzeit:
2 Stunden 40 Minuten
Position:
North 27° 48.800´
East : 35° 55.250´ |
Direkt an der eigentlichen Tiraninsel gelegen finden
wir das Laguna Reef. Es ist unterteilt in zwei Abschnitte, den südlichen
und nördlichen Teil, welche durch zwei Leuchttürme gekennzeichnet
sind. Das Riff erhielt seinen Namen durch die beiden Lagunen, die sich direkt
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