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Reiseinfos zu Sharm |
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Anschlag Sharm |
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| Informationen zum Bombenanschlag in Sharm el Sheikh |
| Eigentlich wollten wir diese Seite schon lange abschalten. Aber die Zahl der Zugriffe, sowie expliziete Nachfragen zu den Anschlägen und immer neue Anfragen von Gästen haben uns zu dem Entschluss gebracht, die Information über die damaligen Anschläge in Ägypten auch weiterhin zu publizieren. |
| Sharm
el Sheikh - Bombenanschläge |
Ereignis
23.Juli 2005 |
letztes
Update 30.07.2005 |
23.
Juli - Tag der Revolution, Nationalfeiertag in Ägypten. In Zukunft wird
dieses Datum mit der schlimmsten terroristischen Anschlagserie in der jüngere
Geschichte von Ägypten verknüpft sein. Die Zahl der Todesopfer ist
auf 90 gestiegen. An die 150 Menschen sind zum Teil sehr schwer verletzt
worden. Das Ghazala Garden Hotel in Sharm el Sheikh liegt in Trümmern -
und die Zukunftsaussichten für den Badeort an der Südspitze der Sinaihalbinsel
sind düster, prophezeit der Ladenbesitzer Mohammed. "Ich habe ein Geschäft
in einem Viertel nahe dem Gebiet, wo die Bombe hochgegangen ist. Mit diesem
Angriff wird jetzt alles zusammenbrechen. Scharm ist erledigt. Der Laden,
für den wir so hart gearbeitet haben, ist erledigt. Wir haben nicht mal
Geld, um nach Haus zu gehen."
Sharm El-Sheikh (Ägypten), 25.07.2005 – Zwei Tage nach dem schlimmsten Terroranschlag
in Ägyptens jüngerer Geschichte, bei dem 88 Menschen getötet worden waren,
sucht die ägyptische Polizei nach den mutmaßlichen Drahtziehern der Attentate.
Eine Spur führt zu fünf Pakistanis, die aus dem Hotel verschwunden
sind, auf das der größte Anschlag verübt worden war und das jetzt in Trümmern
liegt. Ihre zurückgelassenen Pässe führten auf die Spur der Verdächtigen.
Der Sprecher der pakistanischen Botschaft in Ägypten, Muhammad Naeem Khan,
hält diese Vermutung für unwahrscheinlich. Die ägyptischen Behörden hätten
auch keinerlei Informationen darüber an die Botschaft Pakistans gesandt.
„Ich denke, dass da keine Verbindung zwischen diesen neun Pakistanis und
der Bombenexplosion in Ägypten besteht“, sagte Khan auf einer wöchentlichen
Pressekonferenz. Eine Gruppe, die angeblich in Verbindung zu al-Qaida steht,
behauptete inzwischen für die Attentate verantwortlich zu sein. Die ägyptische
Polizei hat nach Durchsuchungen auf der gesamten Sinai-Halbinsel inzwischen
über 95 Menschen verhaftet. Allerdings soll es auch Spuren geben, die auf
eine Verbindung zu den Bomben von Taba und Ras Shitan am 7. Oktober 2004
hinweisen, ein Ferienort weiter nördlich an der Küste der Sinai-Halbinsel.
Damals waren 34 Menschen in einem Ferienhotel, das auch von Israelis besucht
wird, getötet worden. Beobachter vermuten, dass die jetzigen Attentate in
Zusammenhang mit den in einigen Wochen stattfindenden ersten Präsidentschaftswahlen
stehen, bei denen erstmals auch Gegenkandidaten zugelassen werden sollen.
Die Bomben vom 23. Juli sind auch ein Schlag gegen die ägyptische Tourismus-Industrie,
die eine wesentliche Einnahmequelle des bevölkerungsreichsten arabischen
Landes darstellt. Unter den 200 Verletzten sind auch Touristen. Neun Ausländer
waren bei den Anschlägen getötet worden. Über 700 Einwohner von Sharm al-Shaikh
und Ausländer, die in dem Hotel arbeiteten, versammelten sich zu einer improvisierten
Friedensdemonstration und riefen: „Wir sind gegen den Terrorismus!“ und
„Vereint werden wir siegen.“ Verurteilungen der terroristischen Anschläge
kamen aus der ganzen Welt, darunter auch vom UNO-Generalsekretär Kofi Annan,
der seine tiefe Sorge und Wut ausdrückte. |
| Eingang
- Rezeption - Hotel Ghazala Garden |
Eingang
- Rezeption - Hotel Ghazala Garden |
Eingang
- Rezeption - Hotel Ghazala Garden |
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| Urlauber
verlassen Sharm el Sheikh |
Old Market
- Sicherung des Attentatsstelle |
Strasse
in der Verlängerung zum Old Market |
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| Bombenanschlag
Old Market |
der Taxistand
am Old Market |
Parkplatz
vor dem Old Market - neben Taxistand |
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| Anschläge
auf Touristen in Ägypten |
Bereits
in den vergangenen Jahren sind Touristen in Ägypten immer wieder zum Ziel
von Anschlägen geworden.
Die schwersten Attentate seit 1996:
24.
April 2006
Man feiert in ganz Ägypten Sham An-Nessim, das Fruehlingsfes.t Es wird
seit der Zeit der Pharaonen gefeiert. 3 Bomben explodieren im ägyptischen
Dahab auf der Sinai-Halbinsel. Die Bomben detonierten in 2 Restaurants.
Ein terroristischer Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden.
23. Juli 2005
Tag der Revolution, Nationalfeiertag in Ägypten. In Zukunft wird dieses
Datum mit der schlimmsten terroristischen Anschlagserie in der jüngere Geschichte
des Landes verknüpft sein. Die Zahl der Todesopfer lag bei 90 Personen.
An die 150 Menschen sind zum Teil sehr schwer verletzt worden. Die meisten
Opfer sind unter den Ägyptern zu beklagen. Die 1. Bombe wurde mit einem
Fahrzeug in die Rezeption des Ghazala Gardens Hotel gefahren. Die 2. Bombe
explodierte im Ausgangsbereich des Old Market und die 3 Bombe explodiert
im Freien auf dem Parkplatz innerhalb der Naama Bay. Es wird vermutet, dass
lediglich die Bombe im Ghazala Hotel plangetreu detonierte. Die weiteren
Explosionen wurden vermutlich vorzeitig ausgelöst, nachdem Sicherheitskräfte
bei Fahrzeugkontrollen ein Aufdecken der Bombenfahrzeuge als Wahrscheinlich
erschienen lies.
7. Oktober 2004
Bei drei Anschlägen auf ein Hotel und zwei Feriensiedlungen auf der Sinai-Halbinsel
werden 34 Menschen getötet, die meisten von ihnen israelische Touristen.
105 Menschen werden verletzt. Die erste Fahrzeugbombe wurde direkt in das
Hilton Hotel in Taba gesteuert und brachte Teile der Fassad und des Gebäudes
zum Einsturz. Die weiteren Bomben detonierten zeitlich in verschiedenen
Camps im Badeort Nuweiba.
18. September 1997
Neun Deutsche und ein Ägypter sterben bei einem Anschlag auf einen Touristenbus
vor einem Museum in Kairo.
17. November 1997
62 Menschen, davon 58 überwiegend aus der Schweiz und Japan stammende Touristen,
werden bei einem Attentat in Luxor getötet. Zu der Tat bekennt sich erneut
die Gruppe Dschamaa Islamija.
18. April 1996
Bei einem Anschlag auf ein Hotel nahe den Pyramiden von Giseh werden 18
Griechen getötet und 14 weitere verletzt. Dschamaa Islamija bekennt sich
zu der Tat und erklärt, der Anschlag habe eigentlich "jüdischen Touristen"
gegolten.
Mehr Informationen zum aktuellen Sicherheitsstand
erhaltet ihr unter:
Reisewarnungen
Deutsches Auswärtiges Amt
Reisewarnungen
Außenministerium Österreich
Stand: 25.April 2006 08:50 Uhr |
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