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| Allgemeine
Informationen zu Sharm el Sheikh |
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Uhr umstellen ? |
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vom 28.03.2010 bis 29.04.2010 galt:
Winterzeit in Sharm el Sheikh bedeutet UTC Zeit + 2 Stunden.
Sommerzeit in Deutschland, MESZ, bedeutet UTC Zeit + auch 2 Stunden.
In Deutschland, sowie Ägypten haben wir derzeitig die gleiche Uhrzeit. Ihr müsst also nix umstellen.
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vom 30.04.2010 bis 30.09.2010 gilt:
Sommerzeit in Sharm el Sheikh bedeutet UTC Zeit + 3 Stunden.
Sommerzeit in Deutschland, MESZ, bedeutet UTC Zeit + 2 Stunden.
Ihr müsst somit im Flieger eure Uhren eine Stunde weiterstellen. Also wenn es jetzt grad 14:00 Uhr ist, dann stellt die Uhr auf 15:00 Uhr. |
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ab 01.10.2010
Winterzeit in Sharm el Sheikh bedeutet UTC Zeit + 2 Stunden.
Winterzeit in Deutschland, MEZ, bedeutet UTC Zeit + 1 Stunde.
Ihr müsst somit im Flieger eure Uhren eine Stunde weiterstellen. Also wenn es jetzt grad 14:00 Uhr ist, dann stellt die Uhr auf 15:00 Uhr.
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Weitere Informationen, Füge und vieles mehr gibts bei: |
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Allgemein |
Sharm El Sheikh liegt in Ägypten und befindet sich auf der asiatischen Platte. Diese Halbinsel nennt man den Sinai und
im Süd Sinai liegt die Touristenmetropole von Sharm el Sheikhl. Sharm unterteilt sich in
fünf Stadtteile.
Der Ortsteil NABQ liegt nördlich vom Flughafen. Alle Hotels im Ortsteil Nabq sind im Jahr 2004
und danach erbaut.
Direkt in Höhe des Flughafens befinden sich die Basen und die Hotels der
Sharks Bay.
Der Zentralpunkt ist sicherlich die Naama Bay, zirka 10 km südlich vom
Flughafen. Hier pulsiert vor allem das Nachtleben. Viele große Tauchbasen und
Tauschschulen sind hier beheimatet.
Weitere fünf Kilometer südlich liegt der Ortsteil Hadaba, oft auch das Plateau
von Ras Umm Sid genannt. Hier ist unser Basislager. Von hier starten wir und hier tauchen wir abends auch zum Dekobier auf.
Der südlichste Punkt, auch Sharm El Maya oder Downtown Sharm genannt.
Hier befinden sich die Stadtverwaltung, das Militär und die meisten Einheimischen
leben hier. Der Old Market zeigt sich auch heute noch im alt-ägyptischem
Flair. Handwerker und andere Dienstleister haben hier ihre Geschäfte.
Die Anfänge des Tourismus gehen auf 1967 zurück, als die Israelis nach der
Besetzung des Sinai hier Militärstützpunkte errichteten und die Küstenstraße
von Eilat nach Sharm bauten. Nach der Rückgabe des Sinai an die Ägypter 1982
kam der gerade erst aufkeimende Tourismus zunächst zum Erliegen, keimte jedoch
bald wieder auf. 1986 gab es bereits drei Tauchbasen in der Naama Bay. Heute
sind es bedeutend mehr. Es gibt keine Stelle an der Küste, an der man
heute kein Hotel findet.
Die Lage, bzw. die Wahl des Hotels ist entscheidend für den morgentlichen
Transfer zum Hafen. Will man also tauchen, so ist ein Blick auf unseren Hotelplan
absolut zu empfehlen. |
TAUCHEN |
Bei allem Wandel ist Sharm El Sheikh ein äußerst lohnenswertes
Tauchziel in Ägypten geblieben. Vorallem die Inseln von Tiran und Ras Mohammed sind aufgrund ihrer Lage
einmalig in Ägypten und sogar auf der Welt. Obwohl es durchaus auch "einfache" Tauchplätze
gibt, so ist die Großzahl der Tauchplätze etwas für erfahrene
Taucher. Ankerwerfen ist in Sharm absolutes Tabu und so sind die meisten Tauchgänge
Drifttauchgänge bzw. One-Way-Tauchgänge, bei denen das Boot frei treibt
und den Tauchern folgt. Fünfzig Prozent aller Plätze sind Steilriffe
oder Drop-Offs. Die wenigen Festmacherbojen werden als Mittagsplatz genutzt.
Die Steilküsten des Sinai-Massivs, die sich auch unter Wasser fortsetzen,
bescheren dem Taucher atemberaubende Drop-Offs, die teils senkrecht bis in
große Tiefen abstürzen. Wrackliebhaber können zahlreiche beliebte Wracks wie
die Thistlegorm erkunden. Waren früher Tauchgänge von Land aus typisch, wird
heute überwiegend vom Boot aus getaucht. Obwohl die Riffe intensiv betaucht
werden, kann ihr Zustand überwiegend als gut bezeichnet werden. Ein Wermutstropfen
für alte "Sinai-Hasen": die heute wesentlich größere Anzahl Mittaucher an vielen
Stellen. Einsam ist es in Sharm wirklich nicht mehr, weder unter noch über
Wasser. Statt Robinsonade ist heute perfekte Infrastruktur angesagt.
Es gibt in Sharm 3 Anlegemöglichkeiten für die Tauchboote. Travco
Jetty ist der Haupthafen. Von hier starten fast alle Schiffe, wenn das Ziel
Ras Mohammed, Dunraven oder Thistlegorm heisst. Die Naama Bay wird ausschließlich
von den Basen innerhalb der Naama Bay genutzt. Der Transfer stellt sich oftmals
als problematisch heraus. Die dritte Variante ist der Starthafen Sharks Bay.
Er wird von wenigen Basen genutzt, da max. 3 Schiffe gleichzeitig anlegen können.
So kommt es hier oftmals zu längeren Wartezeiten. Aber gerade wenn es
Richtung Tiran geht ist die Sharks Bay eine echte Zeitersparnis. |
| Bitte beachtet folgende Information |
| Das Tauchen im Roten Meer / Ägypten und besonders rund um Sharm el Sheikh ist anspruchsvoll. Nicht nur angesichts der Unterwasserwelt, sondern auch vom taucherischen Können. Jeder Taucher sollte sich vor der Buchung bewusst sein, dass es bei den Tauchgängen am Ras Mohammed, sowie auch an den Inseln von Tiran starke Strömungen haben kann - dass man möglicherweise vom Boot gegen eine Oberflächenströmung zum Riff schnorcheln muss - dass fast alle Tauchgänge mit einem freien Abstieg beginnen, da es so gut wie keine Befestigungsbojen an den Tauchplätzen rund um Sharm gibt - dass man bei starkem Wellengang mit der kompletten Ausrüstung wieder an Bord kommen sollte - dass die Tarierung des einzelnen Tauchers so gut sein sollte, dass ein unkontrollierter Aufstieg zur Wasseroberfläche genauso ausgeschlossen sein sollte, wie der berührende Kontakt zum Riff oder Meeresgrund. |
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KULTUR & ANSTAND |
Jeder Tourist sollte versuchen, den Glauben des Islams zu respektieren.
Dazu gehört unbedingt angemessene Bekleidung. Auf "Oben-Ohne"
muß gänzlich verzichtet werden. Aber auch zu kurz geschnittene Badebekleidung
wirkt häufig anstössig bei der Bevölkerung. Man muss bedenken,
dass der Grossteil der Angestellten nicht aus der Region Sharm el Sheikh kommt,
sondern anderswo in Ägypten ihre Familie hat. Und diese Familie sieht
die Bilder von Stränden und Pools in Berichten, Zeitungen oder im Fernsehen,
wo nackte Europäer mehr als aufreizend sich einen Spass daraus machen,
die Ägypter in Verlegenheit zu bringen. Und es ist auch nicht gänzlich
ungefährlich. Die männlichen Angestellten sind meist ein halbes oder
auch ganzes Jahr ohne ihre Frau. Dies weckt Bedürfnisse und es gab in
der Vergangenheit etliche übergriffe auf Frauen. Meist durch Taxifahrer oder durch animiertes Verhalten der Urlauber selbst.
Auch Männer sollten in der öffentlichkeit zumindest ein T-Shirt tragen.
Auch wenn sich kurze Hosen mittlerweile überall eingebürgert haben,
so wird man die Ägypter meist nie ohne lange Hosen und Hemden sehen und
es zollt Respekt, wenn man sich hier ebenbürdig verhält.
Auch Alkohol sollte nicht übermässig konsumiert werden. Im Islam
ist jeder Genuss von Alkohol verpönt. Betrunkene oder randalierende Touristen
geraten all zu häufig in die Gesetzesmühlen des Islams. Also seid
so gut und fahrt zum Saufen auf den Ballermann und nicht nach Ägypten.
Und wenn mancher Tourist glaubt, dass Ägypten ein Paradies des Drogenkonsums
ist, dem sei gesagt, dass jeglicher Genuss oder Besitz von Haschisch oder anderen
Drogen unter schwerster Strafe steht. (es glbt, auch wenn bisher nicht angewendet immer noch die Todesstrafe in Ägypten) |
SCHNORCHELN |
| Für direktes Schnorcheln vor der Haustür ist in Sharm El Sheikh die Lage
des Hotels ausschlaggebend. Weniger geeignet ist die Naama Bay, wo es außer
ausgedehnten Sandflächen nicht viel zu sehen gibt. Sehr gut geeignet ist die
Sharks Bay, in der sich auch abseits der Riffe viel Kleingetier tümmelt. Sehr
gut Schnorcheln kann man auch im Nationalpark Ras Mohammed. Aber Vorsicht:
hier herrscht teilweise starke Strömung. Auch Wetterlage und Wellengang werden
von den Schnorchlern immer wieder unterschätzt und es kommt zu vielen
gefährlichen Situationen und sogar zu Todesfällen. Unverständlich
dass manche Veranstalter sogar Nichtschwimmer an diesen Plätzen ins Wasser
lassen. Bucht euch nicht einfach irgendwo ein, sondern klärt im Vorfeld,
was euch erwartet. |
DRUCKKAMMER |
| In Sharm El Sheikh gibt es zwei Druckkammern, das Hyperbaric Medical Center,
Telefon +20 (0)69 3660272, sowie eine weitere im Hilton Sharm. Der leitende
Arzt, ein Internist, spricht fließend Deutsch und kann auch für andere Krankheitsfälle
konsultiert werden. |
MEDIZINISCHE VERSORGUNG |
In Sharm gibt es eine gute medizinische Versorgung. Niedergelassene Ärzte,
teilweise auch mit 24-Stunden-Bereitschaft. Desweiteren gibt es zwei Krankenhäuser
in Sharm. Auch Zahnärzte mit euroäischer Herkunft findet man hier.
Medikamente sind allesamt billiger als in Deutschland. Es gibt alle rezeptfrei.
Sogar Viagra! Und lasst um Himmels Willen eure Kohletabletten und euer Imodium
zu Hause. In 100% aller Fälle führen diese Medikamente zu einer nachteiligen
Wirkung. Vorallem bei "Pharaos Rache" hilft jede Apotheke schnell
weiter. Mit den richtigen Medikamenten und frühzeitig eingenommen sind
die Probleme innerhalb von wenigen Stunden beseitigt. Auch mit Seekrankheit
haben wir in Sharm unsere Erfahrungen gemacht. Frühzeitig morgens eingenommen
kann auch der Wellen- Empfindlichste mit auf Tour. Die Tabletten sind günstig
und für Taucher geeignet. Sprecht uns einfach vor Ort an. Wir helfen bei
allen Problemen weiter. Auch sind wir 24 Stunden für unsere Gäste
erreichbar.
Auf allen Tauch- und Schnorchelbooten ist die Verfügbarkeit von 100% Sauerstoff
Pflicht. Ebenso muss ein Notfallkoffer an Bord sein. Lasst euch das ruhig mal
zeigen bei eurem nächsten Urlaub. Für den schlimmsten Fall gibt es
noch die SAR (Search & Rescue), die 24 Stunden einsatzbereit im Travco
Hafen stationiert ist. |
NOTRUFNUMMERN |
Klinik und Krankenwagen: (069) 3600554; Apotheke El Ezaby: (069)
19600; ; Hyperbaric Medical Center: (069)
3660272; Search & Rescue (069) 3664148; Deutsche Botschaft, Kairo: 02-7399600;
Stand: 27 April 2008 |
ANSCHLäGE & TERROR |
Bereits in den vergangenen Jahren sind Touristen in Ägypten immer wieder
zum Ziel von Anschlägen geworden.
Die schwersten Bomben Attentate seit 1996:
22.
Februar 2009 -
Kairo - Ein selbstgebastelter Sprengsatz, gefüllt mit Schwarzpulver und Nägel, riss am Sonntag im bekanntesten Basar Kairos eine 17-jährige französische Schülerin in den Tod. Mindestens 21 weitere Menschen wurden verletzt, als der Sprengsatz auf dem bei Touristen beliebten Ort in der Kairoer Innenstadt explodierte. Unter den Opfern ist auch ein Deutscher, der leicht verletzt wurde und inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Die Sicherheitsbehörden haben fünf Personen festgenommen. Nach unbestätigten Angaben aus Ermittlerkreisen handelt es sich um drei Männer und zwei Frauen - beide tiefverschleiert. Angaben zur Identität oder Details zur Vernehmung gibt es bislang nicht.
Wie es zur Detonation kam, ist noch unklar. Augenzeugen berichten, der Sprengsatz sei in einer Plastiktüte verpackt gewesen und aus einem Fenster im vierten Stock einer billigen Pension geworfen worden. Regierungsangaben zufolge detonierte die Bombe auf dem Hauptplatz des Basars und war nahe der berühmten Hussein-Moschee unter einer Bank deponiert.
Der Sprengsatz explodierte nach Angaben der Sicherheitskräfte direkt vor einem Café. Passanten wurden durch umherfliegende Steine und Marmor verletzte, es brach Panik aus. Auf dem Boden vor der Moschee waren Blutspuren zu sehen. Die Polizei entdeckte später noch einen zweiten Sprengsatz und brachte ihn kontrolliert zur Explosion.
Neben dem Deutschen wurden nach Regierungsangaben 13 Franzosen, drei Saudi-Araber und vier Ägypter verletzt, darunter ein Kind. Die Französin, die mit einer Schulgruppe unterwegs war, starb nach Angaben eines Sanitäters auf der Intensivstation einer nahegelegenen Klinik.
24.
April 2006 - (mehr Informationen hier)
Man feiert in ganz Ägypten Sham An-Nessim, das Fruehlingsfes.t Es wird
seit der Zeit der Pharaonen gefeiert. 3 Bomben explodieren im ägyptischen Dahab
auf der Sinai-Halbinsel. Die Bomben detonierten in 2 Restaurants. Ein terroristischer
Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden.
23.
Juli 2005 - (mehr Informationen hier)
Tag der Revolution, Nationalfeiertag in Ägypten. In Zukunft wird dieses Datum
mit der schlimmsten terroristischen Anschlagserie in der jüngere Geschichte
des Landes verknüpft sein. Die Zahl der Todesopfer lag bei 90 Personen. An
die 150 Menschen sind zum Teil sehr schwer verletzt worden. Die meisten Opfer
sind unter den Ägyptern zu beklagen. Die 1. Bombe wurde mit einem Fahrzeug
in die Rezeption des Ghazala Gardens Hotel gefahren. Die 2. Bombe explodierte
im Ausgangsbereich des Old Market und die 3 Bombe explodiert im Freien auf
dem Parkplatz innerhalb der Naama Bay. Es wird vermutet, dass lediglich die
Bombe im Ghazala Hotel plangetreu detonierte. Die weiteren Explosionen wurden
vermutlich vorzeitig ausgelöst, nachdem Sicherheitskräfte bei Fahrzeugkontrollen
ein Aufdecken der Bombenfahrzeuge als Wahrscheinlich erschienen lies.
7. Oktober 2004
Bei drei Bomben Anschlägen auf ein Hotel und zwei Feriensiedlungen auf der Sinai-Halbinsel
werden 34 Menschen getötet, die meisten von ihnen israelische Touristen. 105
Menschen werden verletzt. Die erste Fahrzeugbombe wurde direkt in das Hilton
Hotel in Taba gesteuert und brachte Teile der Fassade und des Gebäudes
zum Einsturz. Die weiteren Bomben detonierten zeitlich in verschiedenen Camps
im Badeort Nuweiba.
18. September 1997
Neun Deutsche und ein Ägypter sterben bei einem Anschlag auf einen Touristenbus
vor einem Museum in Kairo..
17. November 1997
62 Menschen, davon 58 überwiegend aus der Schweiz und Japan stammende Touristen,
werden bei einem Attentat in Luxor getötet. Zu der Tat bekennt sich erneut
die Gruppe Dschamaa Islamija.
18. April 1996
Bei einem Anschlag auf ein Hotel nahe den Pyramiden von Gizeh werden 18 Griechen
getötet und 14 weitere verletzt. Dschamaa Islamija bekennt sich zu der Tat
und erklärt, der Anschlag habe eigentlich "jüdischen Touristen" gegolten.
Mehr Informationen zum aktuellen Sicherheitsstand erhaltet ihr unter:
Reisewarnungen
Deutsches Auswärtiges Amt
Reisewarnungen
Außenministerium Österreich
Stand: 24.Februar 2009 17:14 Uhr |
SICHERHEITSKONTROLLEN |
Touristen
müssen sich auf häufige Personenkontrollen einstellen. Dabei ist
es unrelevant, ob man alleine unterwegs ist oder sich innerhalb einer geführten
Reisegruppe aufhält. Die Kontrollen fangen am Flughafen an. Man muss damit
rechnen, dass sämtliches Reisegepäck durchsucht wird. Dies kann einem
dann am Hotel noch einmal passieren. Jedes Hotel hat im Eingangsbereich Metallortungsschleusen.
Sensibilisiert durch die vergangenen Anschläge sollte man dem Sicherheitspersonal
Folge leisten. Jedes Verweigern wird als möglicher Angriff gedeutet. Also
lieber klein beigeben und die Jungs im Koffer wühlen lassen. In den meisten
Fällen sind die Kontrollen eher oberflächig und nicht wirklich effektiv.
Auch beim Passieren der Hafenkontrollen sollte man sich auf ein Durchsuchen
der persönlichen Taschen oder des Tauchgepäcks gefasst machen. |
Tauchgepäck - Sportgepäck |
Im Winter, sowie für Vieltaucher das ganze Jahr über, sind 7 Millimeter
Neopren, gegebenenfalls halbtrocken, zu empfehlen. Im Sommer und für Wenigtaucher
mindestens drei, besser fünf Millimeter. Auch wenn es in Sharm mittlerweile
eine ganze Reihe von Tauchgeschäften gibt und wenn auch die meisten Guides
an Bord Ersatzteile haben, solltet ihr die wichtigsten Ersatzteile dabei haben. z.B.: Maskenband - Flossenband - DIN -O-Ring - Mundstück, etc.
Wer mit eigener
Ausrüstung fliegen möchte, kommt mit den üblichen 20 KG Gepäck kaum klar.
Tauchgepäck max. 30 kg wird gegen eine Gebühr von 25 € pro Weg und vohergehender Anmeldung transportiert. Aber Achtung: Das Tauchgepäck nicht vermischen mit anderen Sachen - dann wird die Sache schwierig und es wir unter Umständen als Übergepäck und nicht als Tauchgepäck berechnet.
Welche Airlines wieviel Kilo zusätzlich erlauben und ob es vorher angemeldet
werden muß, sollte man unbedingt prüfen, bevor man mit dem ganzen Gerödel am Flughafen steht.
Mit den unten aufgeführten Links kommt ihr direkt zu den Beförderungsbedingungen der einzelnen Fluggesellschaften.
Air Berlin |
Condor |
LTU |
TUI-Fly |
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Stand: 27 April 2008
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Reisezeit |
Im Laufe der Jahre wissen wir durch die Buchungzahlen ganz genau, wann es hier in Sharm el Sheikh voll wird. Im Frühjahr sind es die Monate März, April, Mai, Juni und im Herbst der September, Oktober und November.
Welche Monate bringen nun welche Vor- oder Nachteile:
Fangen wir mit dem Frühjahr an. Im März steigen die Aussentemperaturen. Das Wasser dagegen ist noch recht kühl. Chris taucht meist bis Ende April im Trocki. Aber die Nasstauchanzüge der Gäste werden zwischen den Tauchgängen wieder trocken und man kann das kühle Wasser durch die Wärme der Sonne kompensieren. Diese Entwicklung steiegrt sich dann bis in den Juni. Ab dem Juli und vor allem August ist es einfach zu warm, bzw. zu heiss. Das Wasser bietet fast keine Abkühlung und ohne Schatten kann man es an Bord fast nicht aushalten. Auch kühlt der Wind oft nicht mehr. Diese Bullenhitze hört dann im September auf. Die Lufttempearturen nehmen merklich ab. Aber das Wasser ist schön warm. Im Shorty oder Badehose tauchen. Ein Traum! Klar, es wird jetzt immer kühler. Aber die Wassertemperaturen sind bis in den November wirklich angenehm. Der Dezember und Januar ist geprägt von häufigem Starkwind. Die Lufttemperaturen lassen stark nach und der Wind ist unangenehm kalt. Chris kramt auch ihren Trocki wieder raus. Nicht unbedingt für den Tauchgang selbst, sondern danach, wenn der kalte Wind über das Meer fegt. Und der Februar ist nur was für die Harten. Alle Gäste frieren und sitzen nach dem Tauchgang mit dickem Pullover und heissem Tee im Salon. An Deck findet man nur noch ganz selten jemanden. |
Preise |
Die Preise im gesamten Sinai gelten als höher als an der Festlandsküste.
Dennoch kann man auch in Sharm günstig über die Runden kommen. Ein einfaches
Gericht ist bereits ab 2,50 Euro zu haben, für 10 Euro bekommt man eine gute
Mahlzeit. Drei-Gänge-Menüs starten ab 15 Euro, nimmt man an einem exklusiven
Buffet in einem der Hotels teil, wird man als Nicht-Hotel-Gast mit 30 Euro
zur Kasse gebeten.
Tauchpakete zum Beispiel fünf Tage à zwei Tauchgänge sind ab 240 Euro buchbar.
Einzelne Tauchtage kosten ab 50 Euro. Anfängertauchkurse (PADI oder CMAS)
gibt es ab 300 Euro. Zusätzlich erheben manche Tauchbasen des Sinai pro Tauchtag
eine Gebühr von einem US-Dollar als Beitrag zur Erhaltung der Druckkammer
in Sharm. Der Eintritt für den Nationalpark Ras Mohammed kostet fünf US-Dollar.
Seit dem 1. Juni 2004 wurde die Mehrwertsteuer von 5 % auf 10 % angehoben.
Fast alle Preise werden exklusive dieser Steuer ausgeschrieben. Man sollte
also beachten, dass der Endbetrag letztendlich um 10% höher ist. Manchmal, unverschämterweise werden dann nochmals 2,5% Servicezuschlag erhoben.
Um eine Fehlinformation aufzuheben. US-Dollar sind nicht mehr gerne gesehen. Zum Einen ist der Preisverfall daran schuld und zum anderen die nicht unerhebliche Menge an Falschgeld. Achtung! Niemals Geld auf der Strasse wechseln. Auch falsche Euroscheine sind im Umlauf. Unsere Empfehlung: Nehmt Euros mit und tauscht diese auf der Bank je nach Bedarf. Hier bekommt ihr einen fairen Umtauschkurs und werdet nicht übers Ohr gehauen.
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Einreisekarte (Visum Antrag) |
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Schon im Flugzeug werden diese Einreisekarten verteilt. Wenn du nun auch noch einen Stift hast und zudem im Besitz deiner Reisepassnummer bist, dann kannst du die Karte ausfüllen, ohne erst im Flugzeug rumturnen zu müssen. Diese Karte entscheidet nicht zwischen "kleinem" und "grossem" Visum!
Somit unser Tipp - Behalte den Pass und einen Kugelschreiber während des Fluges in Reichweite!
<<<<< = Hier trage die Flugnummer deines Fluges ein (P.S.: Steht auf deiner "Boarding Card")
<<<<< = Startflughafen - Ach ja - die Kurzform reicht auch - also z.B. FRA oder MUC...
<<<<< = deinen Nachnamen bitte möglichst in GROSSBUCHSTABEN
<<<<< = deinen Vornamen bitte möglichst auch in GROSSBUCHSTABEN
<<<<< = dein Geburtsdatum
<<<<< = den Geburtsort bitte möglichst auch in GROSSBUCHSTABEN
<<<<< = deine jetzige Nationalität bitte möglichst auch in GROSSBUCHSTABEN
<<<<< = deine Reisepassnummer
<<<<< = Wo wohnst du in Ägypten / einfach Hotelname angeben
<<<< = Der Grund deines Ägyptenbesuchs - Kreuze einfach Tourism für Tourismus an
Die Einreisekarte am besten in den Reispass legen. Auf keinen Fall knicken. Das mögen die Zöllner gar nicht.
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Visum |
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Sobald man in Sharm el Sheikh gelandet ist und mit dem Bus zum Flughafengebäude gebracht wurde, stehen viele kleine "Tourguides" mit Tafeln der einzelnen Reiseveranstalter herum und wollen euren Pass sehen. VORSICHTIG !! Sie wollen euch den Visum Aufkleber in den Pass kleben und verlangen im Nachhinein im Transfer Bus zum Hotel einen total überhöhten Preis dafür. (zwischen 20 € und 35 €)
Es gibt mehrere Möglichkeiten, dies zu umgehen:
a.) Prüft eure Reiseunterlagen! Möglicherweise ist der Visa Preis im Reisepreis enthalten.
Dann lasst euch den Aufkleber zum Nulltarif einkleben. ACHTUNG !! Manche windige "Tourguides" behaupten, man bräuchte den Aufkleber für das Visum nicht. Ihr kommt dann auch ohne den Aufkleber durch den Zoll. Aber ihr habt nur das kleine Visum und dürft nicht nach Ras Mohammed. Zudem ist das kleine Visum (nur ein Stempel) nur 2 Wochen gültig. Der Aufkleber (großes Visum) ist für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 4 Wochen gültig. Der "Tourguide" freut sich über jeden Aufkleber, den er dann jemanden anderen verkaufen kann!
b.) Das Visa ist nicht im Reisepreis enthalten und wird mit ca. 25 € angegeben. IGNORIEREN!!!!
Für den Fall, dass euer Visum nicht im Reisepreis enthalten ist:
Im Flughafen hat man massig Zeit und vor allem das Recht, das Visum am Schalter (gleich links) für 15 US-Dollar selbst zu kaufen. Am besten, man hat 15 Dollar dabei. Dann geht es wirklich 1:1 und ihr habt viel Geld gespart. Es sei denn, der "Tourguide" garantiert euch den Preis von 15 USD. Allerdings gab es das noch nie. Die "Tourguides" verdienen in der Regel an jedem ankommenden Gast zwischen 5 und 20 €, indem sie vorher den Aufkleber kaufen und sich dann vergolden lassen.
Also: Tipp von uns. Ganz sachlich und ohne Aufregung einen Visum Aufkleber am Schalter kaufen.
<<<<<<<<<< Hier seht ihr den Visum Aufkleber, eingeklebt in den Reisepass. Darüber der Stempel der Einreise in Sharm el Sheikh. |
Geld - Währung - welche Währung in Ägypten |
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Vorweg: Wechselt in Deutschland kein Geld in ägyptische Pfund um. Nehmt für die ersten Trinkgelder 50 Cent Münzen mit nach Ägypten. Einzige sinnvolle Idee: 15 US-Dollar für das Visum mitnehmen. Ansonsten gute Euros. Der US-Dollar hat ausgedient und hat stark an Kaufkraft verloren. Kein Ägypter nimmt gern Dollars. Auch wegen des hohen Umlaufs an Falschgeld.
Die Währung in Ägypten lautet: ägyptische Pfund. Kurzzeichen
hierfür: L.E. In der Landessprache: >>ginieh<<. Die Kennzeichnung
L.E. steht für >> Libre Egypt<<. 1 L.E = 100 Piaster
Der Wechselkurs schwankt im Lauf des Jahres zwischen 6,9 L.E/ 1 € und 8,8
L.E / 1 €.
In den Touristenmetropolen wird meist nur mit Geldscheinen bezahlt. Aber es gibt Münzen in den Größen 50 Piaster und ein Pfund.
Folgende Sortengrössen sind im Umlauf: 25 Piaster; 50 Piaster; 1 L.E;
5 L.E; 10 L.E; 20 L.E; 50 L.E; 100 L.E und 200 L.E.
In Sharm und der Naama Bay gibt es zahlreiche Banken mit 24 Std. Geldautomaten. In den
Foyers zahlreicher großer Hotels stehen Geldautomaten, an denen mit den gängigen
Kreditkarten abgehoben werden kann.
Trinkgeld ist ein leidiges Thema, womit gerade wir Deutschen augenscheinlich
ein Problem haben... In anderen Ländern geht man viel lockerer damit um
und ist gerne bereit, für eine Dienstleistung ein kleines "Dankeschön"
zu zeigen. Ägypten gehört natürlich zu den Bakschisch-Ländern,
doch auch hier gilt, man gibt freiwillig nach eigenem Ermessen, was einem eine
Dienstleistung und Service wert ist. In ägyptischen Touristen-Hochburgen
treibt dies allerdings seltsame Blüten, man nutzt bewusst die Unsicherheit
der Touristen aus und hält ständig die Hand auf, obwohl gar keine Dienstleistung erfolgte. Aufpassen! Das geht schon am Flughafen los.
Aber auch hier sollte man nur einen Obulus für eine wirkliche Dienstleistung
entrichten!
Dies gilt natürlich auch für unsere Crew an Bord oder
den Staff des Tauchcenters. Unsere Crew bemüht sich, jeden Wunsch der
Gäste zu erfüllen, dies sollte auch eine Anerkennung wert sein.
Aber es liegt im Ermessen des Gastes, wieviel ihm diese Dienstleistung, die
auch manchmal über das erforderliche Mass hinausgeht, wert ist. Die meisten
Gäste erachten ein Trinkgeld von ca. 10 Euro/Woche/Person als durchaus
angemessen.
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