Das Scuba College Diving Camp Nuweiba bietet neben dem Tauchen auch
verschiedene Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten
des Sinai an, z.B.:
• Katharinenkloster / Mosesberg
Das Katharinenkloster liegt am Fuße des Mosesberg, im Herzen des Sinais.
Während der Herrschaft Kaiser Justinians (527- 565 n.Chr.) wurde die heute noch bestehende, verstärkte Festung um diese Kirche herum gebaut.
Das Kloster wurde im 11. Jahrhundert St. Katharine von Alexandria gewidmet, deren Überreste liegen in der Basilika des Klosters begraben.
Vor dem Klostergebäude befinden sich Gärten und Zypressen, die das von der griechisch-orthodoxen Kirche betriebene Kloster verdecken. Seine Bibliotheken beinhalten die zweitgrößte Sammlung an illuminierten Manuskripten nach dem Vatikan. Dort kann der brennende Busch und eine große Anzahl von antiken Kunsthandwerken besichtigt werden; darunter Ikonen von unschätzbarem Wert, wunderschön geschnitzte Türen, exquisite Wandbemalungen und andere schöne, religiöse Ornamente.
Das neue Museum im Katharinenkloster ist
seit 2002 eine der weltbesten und exklusivsten Sammlungen von christlichen Kunstwerken. Ein kleines, aber aussergewöhnliches Museum mit neun Räumen. Es wurde eröffnet, um Meisterstücke von höchstem künstlerischem Wert auszustellen.
Der Mosesberg, südlich des Katharinenklosters, hat eine große religiöse Bedeutung für Juden, Christen und Moslems. Nach der Überlieferung des Alten Testaments hat Moses hier die Zehn Gebote empfangen.
Durch die Jahrhunderte hat der Berg Tausende von Pilgern aus aller Welt angezogen. Es gibt zwei Wege, auf denen man diesen spirituellen Höhepunkt auf 2285 m erklimmen kann: Über etwa 4000 Stufen, die von den Mönchen gebaut wurden, oder über einen einfacheren aber längeren Weg. Beide Wege führen zu einem offenen Platz, bekannt als Elija Plattform, von wo aus man die restlichen 750 Stufen ersteigen kann. Auf dem Gipfel finden Sie die Dreifaltigskeits-Kapelle, die 1934 gebaut wurde, an Stelle einer Kapelle, die aus dem Jahr 363 nach Christus stammte. Der Aufstieg dauert etwa drei Stunden, aber der Blick von dort ist atemberaubend, besonders zu Sonnenaufgang.
• Coloured Canyon
Der Coloured Canyon ist eines der natürlichen Wunder des Sinais. Man kann einen Spaziergang zwischen den Sandstein - Canyonwänden machen, welche mit schmelzenden Gelb-, Purpur-, Rot- und Goldtönen durchwachsen sind. Die Canyonwände erreichen an bestimmten Stellen 40 Meter Höhe. Man fühlt sich wie von Farben eingehüllt. Es ist einfach spektakulär.
Die Wände des Canyons, mit der Zeit durch Wind und Wasser geformt, sind von den Farben eisenhaltiger Oxyde und Mangane abgestuft. Das Ergebnis ist ein natürliches Labyrinth, welches sich exzellent zum Erforschen, Fotografieren oder Entspannen eignet. An einigen Stellen ist das Gelände recht anspruchsvoll und man sollte einigermaßen fit sein.
• Oase Ain Khudra
„Ain Khudra“bedeutet übersetzt "grüne Oase". Dieses herrliche Fleckchen Erde schmiegt sich an einen Schutz gebenden Bergkessel an.
Mit dem lebensnotwendigen H2O wird die Oase durch eine elektrische Pumpe versorgt. Das frische Quellwasser versorgt u. a. auch die vielen Dattelpalmen in dieser sonst so kargen Landschaft.
Ain Khudra ist aber nicht nur ein hübscher Flecken Erde, sondern auch geschichtlich von Bedeutung: Über Jahrhunderte hinweg diente sie als wichtiger Rastplatz für Pilger, auf ihrem Weg von Jerusalem nach St. Katharine.
• Dahab
Dahab ist arabisch und bedeutet "Gold". Es wurde wohl wegen seiner "goldenen" Strände so genannt. Das ehemalige Fischerdorf im Süden der Sinai-Halbinsel hat sich zu einem beliebten Urlaubsort entwickelt. Dahab liegt auf einem schmalen Küstenstreifen am Roten Meer. Unmittelbar im Westen erhebt sich das Sinai-Hochland, östlich von Dahab erstreckt sich der Golf von Akaba. Bars, Restaurants und Cafés liegen hier direkt am Strand einer kleinen Bucht; man kann überall auf bequemen Kissen und Sofas relaxen, das Meer und die Sonne genießen.
• Felsenstadt Petra (Jordanien)
Die verlassene Felsenstadt Petra befindet sich im heutigen Jordanien. Wegen ihrer Grabtempel, deren Monumentalfassaden direkt aus dem Fels gemeißelt wurden, gilt sie als einzigartiges Kulturdenkmal.
Auf halbem Weg zwischen dem Golf von Akaba und dem Toten Meer, liegt Petra auf einer Höhe zwischen 800 und 1.350 m in einem weiten Talkessel. Petra war einer der wichtigen Knotenpunkt der Weihrauchstraße. Der Ort ist nur über einen schmalen Gebirgspfad von Nordwesten zugänglich oder von Osten her durch eine etwa 1,5 Kilometer lange und bis zu 200 Meter tiefe Felsschlucht.